Liebe Leserin, lieber Leser,

 

wie euch bestimmt schon aufgefallen ist, gibt es zwei neue Bereiche für meinen Blog.

Zum einen wäre da die Kategorie -Kurzgeschichten-, die sich an zufälligen Ereignissen orientieren wird. Diese Geschichten können Haupt- oder Nebencharaktere betreffen oder sogar etwas völlig anderes sein. Sie dienen in erster Linie zur Unterhaltung und zum besseren Verständnis bestimmter Wesen. Natürlich wird auch die ein oder andere Message darin verborgen sein, die euch neue Perspektiven zeigt und für Inspiration sorgen soll.

Die andere Kategorie nennt sich -Charaktere im Blickpunkt- und soll die Hintergründe einzelner Charaktere offenbaren. Hier erfahrt ihr mehr über ihre Abstammung, Familiengeschichte, etc. Es soll dazu dienen, ein besseres Verständnis dafür aufzubauen, weshalb eine Figur so ist wie sie ist. Der Einblick in deren Familie und Vergangenheit lässt auch einen Nebencharakter lebendiger erscheinen und gibt einen kulturellen Einblick.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen und Stöbern. Für Fragen stehe ich euch natürlich gerne zur Verfügung und würde mich sehr freuen, wenn ihr die Geschichten mit der Welt teilt.

 

Liebe Grüße

~ Chris Vay 

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 Die Velvarya Chroniken - Das mysteriöse Mädchen findet ihr auf Amazon und Thalia sowie hier eine Leseprobe.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

wie beginnt man damit eine Geschichte umzusetzen? Wie füllt man das leere Papier mit den ersten Wörtern? Wie bilden sich Charaktere und Situationen? Ich kann euch aus meiner Perspektive vermitteln, wie ich damit umgehe und wie sich bei mir alles entwickelt hat.

startup 593341 1280Um ehrlich zu sein hatte ich zu Beginn, als ich mit den Velvarya Chroniken begonnen hatte, keine Ahnung wohin mich der Weg führen würde. Zu jener Zeit hatte ich seit etlichen Wochen das Bedürfnis einfach loszulegen und zu schreiben. Sogar der Name meiner Buchreihe kam erst viel später sowie die Weltkarte. Am Anfang gab es nur ein paar Charaktere, die ich mir zuvor überlegt hatte. Das waren Stephan Jenkins und seine Kollegen Scott und Matt. Die Figuren des Fantasyteils existierten bereits. Für diese nutzte ich ein Onlinespiel um ihre Eigenschaften via Rollenspiel und Gameplay zu entwickeln.

Trotzdem fehlte mir noch das Konzept, welches sich beim Schreiben nach und nach selbst aufgebaut hatte. Ich war immer wieder überrascht wohin mich die Story trug und welche Situationen zwischen den Charakteren vor sich gingen. Erst nach einem Stapel Seiten hatte ich eine Vorstellung dessen, welche Ausmaße die Geschichte annehmen würde. Welche Richtung und vor allem welcher Kern entscheidend war. Man kann also sagen, dass sich nach und nach herausstellte was die Velvarya Chroniken wirklich sein würden. Ich habe aber relativ früh damit begonnen mir ein persönliches Lexikon anzulegen. Und ich würde jedem, der an einer größeren Buchreihe arbeitet genau das ans Herz legen. Sammelt die Informationen eurer Story und verpackt diese in einer Datei. Mit dem Fortlauf eurer Geschichte wächst der Berg an Informationen unaufhörlich und ihr werdet euch beim besten Willen nicht alles merken können. Fehlende oder vergessene Informationen werden sich auf Kosten der Geschichte bemerkbar machen. 

 

Hier meine 7 Tipps zur Umsetzung einer Geschichte

 

1. Inspiration

Dieser erste Schritt wird euch von Anfang bis Ende begleiten. Lasst euch inspirieren! Findet heraus worüber ihr schreiben möchtet. Was möchtet ihr der Welt mitteilen und in welche Richtung soll alles gehen? Alltägliche Situationen, die Natur selbst oder Eigenschaften von Menschen die ihr kennt können großartige Inspirationen sein. Vor allem bereits vorhandene Bücher, Filme oder Spiele tragen selbstverständlich dazu bei eure eigene Welt zu erschaffen. Nutzt diese großartigen Bausteine und lasst eure individuellen Merkmale mit einfließen.

 

2. Profile

Das erste was man meiner Meinung nach anlegen sollte sind Steckbriefe zu den Charakteren. Welche Namen ist passend? Wie sieht die Figur aus? Welche Kleidung trägt sie? Welche Eigenschaften hat sie? Was zeichnet sie aus und worin unterscheidet sie sich von anderen? Auch fortlaufende Entwicklungen sollten hier notiert werden sowie die Festlegung des Protagonisten. Gebt euren Figuren Bild und Persönlichkeit, die im Lauf eures Werkes zur Geltung kommen. Kleine Stichpunkte zu den Beziehungen sind ebenso wichtig. Wie stehen sie zueinander? Weshalb lieben oder hassen sie sich? Hier können auch kleinere Texte zur Vorgeschichte helfen, die ihr im späteren Verlauf mit einfließen lassen könnt.

 

3. Bühnen

Schon zu Beginn eurer Geschichte gibt es einen Ort, an dem die Story stattfindet. Ich kann an dieser Stelle nur empfehlen sich die Einzelheiten zu notieren. Es könnte z.B. die Eigenschaft eines Stadtteils sein oder eines Gebäudes. Was zeichnet diesen Ort aus? Welches Wetter herrscht aktuell dort? Beschreibung vom Kontrast. Ist es dort düster oder liebevoll? Welche Zeit bzw. welches Zeitalter? Ihr könnt noch unzählige Einzelheiten mit einfügen. Ich persönlich würde das aber nicht übertreiben, denn es soll euch nur als Orientierung dienen.

 

4. Ziele

Sich einzelne Ziele zu setzen ist wichtig. Wohin soll meine Geschichte führen? Welche Message soll sie in sich tragen? Welche Entwicklungen werden sich ergeben? Plottwist? Geeignete Cliffhanger? In meiner Geschichte hatte ich mir einzelne Ziele notiert, wohin die Geschichte als nächstes münden sollte. Das große Finale der Reihe kam jedoch erst später. Dennoch ist es sehr hilfreich, sich Wegpunkte zu markieren um die Story voranzutreiben. So lassen sich einzelne Schritte leichter abarbeiten.

 

5. Flow

Zwischen den Wegpunkten läuft die Gestaltung eures Werkes ab. Hier kann natürlich alles mögliche passieren. Charaktere entwickeln sich, Wendungen kündigen sich an oder man driftet kurz von der Hauptstory ab um dem Leser z.B. einen Charakter näher zu bringen. Wie bei einem guten Song die Instrumente und die Stimme miteinander harmonieren, so muss auch eine Geschichte in ihren "Flow" kommen. Um das richtige Maß von den einzelnen Bereichen zu bekommen ist es ratsam mit einem kompetenten Partner zusammenzuarbeiten. Die Arbeit mit einem guten Lektorat wird eure Geschichte den richtigen Schliff geben. Diese Menschen sind durch ihre langjährige Erfahrung und Ausbildung darauf geschult zu sehen, was in euer Werk gehört und was nicht. Sie haben das Händchen für die Stellschrauben um alles so geschmeidig wie möglich zu gestalten.

 

6. Standbild

Wenn ihr eine Pause einlegt, dann ist es äußerst hilfreich die letzte Szene einfrieren zu lassen. So als würdet ihr einen Film pausieren und ihn später weitersehen. Je nachdem wie lang ihr mit dem Schreiben aussetzt, könnten wichtige Informationen verloren gehen. Der Leser soll natürlich von eurem Break nichts mitbekommen. Das ist auch ein wichtiger Punkt zum Thema "Flow". Wer oder wieviele meiner Charaktere sind in der aktuellen Szene dabei? So vermeidet ihr eine Figur zu vergessen. Welche Emotionen bzw. welche Stimmung herrschen derzeit? Wenn ihr z.b. eine traurige Szene spielt und eine Schreibpause einlegt wird es sicher nicht von Vorteil sein, wenn ihr mit lustiger Stimmung das nächste mal weiterschreibt. Notiert euch wichtige Details. Was haben meine Figuren vor? Was wird in der nächsten Szene passieren? Was ist der nächste Wegpunkt? Auch hier mögliche Wendungen vorab aufschreiben. Während des Breaks werdet ihr möglicherweise Eingebungen bekommen und ich kann nur empfehlen, die auch aufzuschreiben. Nichts ärgert mehr wie eine gute Idee, die verloren geht. 

 

7. Breaks

Als Leser soll man natürlich nichts davon mitbekommen, weil das dem Flow schaden würde. Aber ich bin mir sicher, dass es auch bekannten Schriftstellern so geht. Es ist menschlich und gehört dazu, dass die Quellen der Inspirationen irgendwann erschöpft sind. Genau wie der Fortlauf eurer Geschichte sind Pausen wichtig. Ihr dürft kein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr ein paar Tage nicht weiterschreibt. Die letzte Szene ist notiert, die Steckbriefe sind aktuell und die nächsten Wegpunkte sind klar. Ich habe es selbst am eigenen Leib erfahren wie wichtig das ist. Schreibblockaden gibt es nun mal und wenn ihr inmitten einer solchen seid, wird es nicht weitergehen. Egal wie ihr euch verkopft, es wird nicht funktionieren. Gönnt euch eine Pause und konzentriert euch auf euer Leben. Bei mir war es Musik, die mir den Ausgleich verschafft hat und bei euch kann es was völlig anderes sein. 

 

Diese Tipps helfen mir persönlich sehr um eine Struktur in meine Arbeit zu bringen. Es ist wichtig eine Vorstellung dessen zu haben, was man vor hat. Aber genauso wichtig ist es sich keinen Stress zu machen und stets Spaß daran zu haben. Schreiben ist ein schöpferischer Akt um seinem Inneren Ausdruck zu verleihen und ich bin äußerst dankbar dafür, dies mit euch teilen zu dürfen.

Diese Tipps dürfen gerne geteilt werden und ich hoffe, dass sie euch weiterhelfen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles Wochenende!

 

Liebe Grüße

~ Chris Vay 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Zu Beginn möchte ich mich bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben mein Werk zu lesen. Die, die in beide Welten abtauchen konnten und mir ehrliches Feedback gaben. Vielen Dank für euer Interesse und dem kostbarsten was ihr habt, eurer Zeit. Es ist nicht selbstverständlich und ich weiß das wirklich zu schätzen. Und es ist mir eine Ehre, wenn euch mein Buch inspiriert und Freude bereitet. Vielleicht hilft es euch sogar neue Perspektiven zu schaffen und das Leben von einem anderen Punkt aus zu betrachten.

Ich hoffe ihr habt Silvester gut überstanden und konntet gut in das neue Jahrzehnt starten. Die Zeit rast unaufhörlich und während ich diesen Blogeintrag schreibe haben wir bereits den 06. Januar. Viele haben immer Vorsätze, die sie umsetzen möchten. Sei es eine gesündere Ernährung, mehr Sport oder irgendein anderes Ziel. Ich hingegen habe schon seit Jahren keine Neujahrsvorsätze mehr. Für mich gibt es keinen passenderen Zeitpunkt als das "Jetzt". Ich warte nicht, bis ein neues Jahr beginnt sondern starte am selben Tag. Denn Zeit ist relativ und das Jetzt ist doch das einzig greifbare was wir wirklich haben. Wie ist das bei euch? Wenn ihr etwas vorhabt, lasst ihr das mit dem Neujahr beginnen und funktioniert das auch? Es gibt meistens einen Hauptgrund, warum etwas nicht umgesetzt werden kann.

Der Mensch benötigt immer einige Wochen bis etwas zur Gewohnheit wird. Z.B. regelmäßiger Sport kann schon nach der ersten Woche in die Hose gehen. Ich kann euch empfehlen euch selbst zu beobachten. Ihr werdet schnell feststellen wie ihr Ausreden findet, weshalb ihr etwas verschiebt oder gar nicht macht. Habt ihr aber euer Vorhaben bereits einige Wochen durchgezogen, dann braucht ihr es irgendwie. Es gehört dann zum Alltag dazu und ist zur Gewohnheit geworden. Deshalb würde ich persönlich empfehlen, eisern am Ball zu bleiben. Was ihr euch auch immer vorgenommen habt, es wird von Tag zu Tag einfacher. Wenn ihr die erste Zeit drauf pfeift und es einfach macht ohne groß darüber nachzudenken. Denn von Nichts kommt Nichts.

 

Dort wo ich lebe gab es bisher noch keine Spur vom Winter und die Sonne scheint heute in aller Pracht. Ich empfinde es als wertvolles Geschenk alle Jahreszeiten erleben zu dürfen und es zählt auch zu jenen Dingen, die nicht selbstverständlich sind. Natürlich wäre weiße Weihnacht perfekt gewesen, aber man kann nicht alles haben. :P

An diesem Tage der Heiligen Drei Könige werden weiterhin die Traditionen bewahrt und so habe ich eben verkleidete Leute gesehen, die von Haus zu Haus wandern um ihre frohe Botschaft zu verkünden. Unabhängig von der Glaubensvorstellung geht es um die Message von Liebe und Frieden. :)

Ich möchte diesen Artikel damit abschließen euch eine wundervolle Zeit zu wünschen. Genießt den freien Tag, denn der Alltag kommt schneller zurück als uns lieb ist. Habt viel Kraft und Spaß beim Umsetzen eurer Vorsätze und antwortet dem Leben stets mit Liebe.

 

Liebe Grüße

 

~ Chris Vay 

 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

in diesem Blogeintrag möchte ich euch einen kleinen Einblick gewähren. Wie bin ich zum Schreiben und der Musik gekommen? Wie hat alles angefangen und wie hat es mein Leben bereichert?

Das Schreiben an sich fing bereits zu Kindheitstagen an. Damals handelte sich jedoch nur um Kurzgeschichten mit recht wenig Inhalt. Zusammen mit meinem Bruder verfassten wir beispielsweise eine lustige Geschichte über eine Hose. Ja, ihr habt richtig gehört. Eine Hose! In der Geschichte lebte sie, aber fragt mich nicht um was es da ging. Es liegt viele Jahre zurück und war ein Ausdruck kindlicher Erfahrungen, die damals humorvoll zu Papier gebracht wurden. Das dürfte rund 20 Jahre her sein.

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Die nächste Etappe meiner künstlerischen Ausdrückung waren Comics. Ich begann damit einen dicken Ordner mit den verschiedensten Geschichten anzulegen. Es handelte sich dabei um zwei Protagonisten mit den Namen Worn und Wirm. Total schlicht gehalten und natürlich auch nicht schön gezeichnet. Während ich die gezeichneten Kunstwerke von damaligen Klassenkameraden bewunderte, schaffte ich es nie mich im Zeichnen zu verwirklichen. Demnach setzte ich in meinen Comics den Fokus auf den geschichtlichen Inhalt und verbrachte unzählige Stunden. Den Order habe ich sogar heute noch und er beinhaltet rund 70 Comicgeschichten.

Mit der Ausarbeitung der Charaktere begannen dann geschriebene Geschichten und Abenteuer von Worn und Wirm. Die ersten Titel lauteten -Das geheimnis unterm Keller- oder -Die sechs Elemente- und waren zum ersten mal ausgeklügelte Stories. Dennoch konnte man sie aufgrund ihrer geringen Seitenzahl zu den Kurzgeschichten zählen.

Die nächste verfasste, jedoch nie vollendete Story, war -Die Dämonenkönigin-. Es sollte sich dabei um einen paranormalen Thriller handeln. Aber was wusste ich schon im Alter von 15 Jahren von solchen Genres? Die Geschichte startete mit einem Officer, der an Tatorten blutverschmierte Botschaften deuten sollte. Die Protagonistin Claire, eine ganz normale junge Frau, hing irgendwie mit diesen Vorfällen zusammen. Das Konzept dieser Geschichte wurde von mir aber nie weiter verfolgt und so setzte dann auch eine lange Schreibpause ein.

Etwas später entdeckte ich nämlich die Musik für mich. Zu Beginn war es eine billige Software mit der ich am Computer ohne Wissen herumwerkelte. Schon damals versuchte ich ohne Kenntnisse Gesangsspuren drüber zu legen (wobei man da nicht von Gesang sprechen konnte *hust*). Ich erinnere mich sogar daran, wie ich Soundtracks von damaligen Computerspielen als Instrumentale verwendet hatte. Mein erstes Album war natürlich grauenhaft.

Jahre später spazierte ich wie ferngesteuert in ein damaliges Musikgeschäft und schnappte mir irgendeine Gitarre, die noch heute bei mir die Wand im Arbeitszimmer schmückt. Als Autodidakt bildete ich mich ständig weiter um meine Musikprojekte zu realisieren. Mit damaligen billigen Mitteln startete ich Tonaufnahmen über einen Camcorder, dessen Videofiles ich einfach gelöscht hatte und stattdessen seine Tonspuren verwendete. Learning by doing hieß es von dort an. Ich produzierte einen Track nach dem anderen über mein Leben und verarbeitete so sehr viel. Dass die Songs nur geringfügig besser wurden, interessierte mich nicht sonderlich. Es musste schließlich außer mir niemand anderes hören. 

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Während ich mich mit der ersten Workstation -Cubase- auseinandersetzte, brachte ich durch meine Praxisstunden an der Gitarre meine Mutter fast in den Wahnsinn. An dieser Stelle, sorry Mama. Aber alles war ein notwendiger Prozess. Und wie das Schicksal so will lernte ich damals René kennen. Mit ihm sollte ich das erste vernünftige Album mit dem Namen -Revolution- aufnehmen. Wir nannten uns zu Beginn -Devotion-, was Hingabe bedeutet. Später änderten wir unseren Bandnamen zu -Liquid Trust-. Revolution war zum ersten Mal ein ansehnliches Werk. René nahm die Spuren für das Schlagzeug auf und ich übernahm den Rest. Es dürfte 2010 gewesen sein und wir waren mächtig stolz auf unsere Arbeit.

Um kurz auf meine Tätigkeit als Schriftsteller abzuschweifen: 2008 begann ich mit meinem ersten veröffentlichten Buch mit dem Titel -Nova Prospect-. Es handelte sich um eine Fantasiegeschichte mit diversen Musikern und Künstlern. Ich war darin involviert und gab mich einer völligen Illusion hin. Zum damaligen Zeitpunkt suchte ich die Liebe bei einer Sängerin (Was als Teenager ein ziemliches Klischee ist) und verarbeitete mit diesem Werk eine Menge. Das von Rechtschreibfehlern und Grammatikunstimmigkeiten übersäte Werk wurde weder lektoriert noch illustriert. Es erschien im selben Jahr über einen Verlag aus Österreich und wurde auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt. Aber so schön alles klingt, es war nichts Besonderes. Dieses Buch war vielleicht für mich von Interesse, jedoch nicht für andere Leute und so wurde es ein gutes Jahr später auch wieder vom Markt genommen. Nova Prospect half mir viel an Gefühlen zu verarbeiten und war so etwas wie ein Lehrlingsstück meiner Schreibfertigkeiten.

Zurück zur Musik: 2013 begannen René und ich mit unserem zweiten Album. Nachdem meine Gesangs- und Gitarrenkünste immer weiter Fortschritte machten, brachte ich mir diverse Techniken bei um dem Genre des Metals näher zu kommen. Das Album nannte sich -Asylum- und kann immer noch auf Soundcloud angehört werden. Erst fünf Jahre später wurde es von mir dort hochgeladen. Wer Interesse hat, darf gerne reinhören: Klick mich!

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2014/2015 widmete ich mich wieder dem Schreiben und startete damals ein Projekt. Ich wusste nicht wieviel es werden würde, ich wusste nicht wohin die gesamte Geschichte steuern würde und was es für Ausmaße annehmen würde wusste ich natürlich auch nicht. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich absolut keine Ahnung und schrieb einfach drauf los. Ich begann erst nach und nach die Geschichte auszubauen und war oft selbst erstaunt wohin die Reise ging. Ohne Scheiß Leute, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Während ich alles auf Papier brachte passierten Dinge, die ich selbst so nicht kommen sah. Und das finde ich bis heute mega interessant. Es ist so, als würde ich ein fremdes Buch lesen während ich schreibe. Die Geschichte baut sich von selbst auf und ich kann damit nicht aufhören, weil ich unbedingt wissen möchte was als nächstes passiert. 

Die ganzen Namen von Städte, Charaktere, Orte, etc. waren Eingebungen. Es waren einfach Buchstaben, die sich in Gedanken wie von selbst zusammensetzten. Alles breitete sich immer weiter aus und ich begann damit ein Lexikon anzulegen. Beschreibungen zu den Städten wurden verfasst, über die Völker wurde geschrieben und einzelne Charaktere wurden verfeinert. Was den Fantasy-Bereich angeht, so habe ich mit einem Online-Rollenspiel diese Charaktere dort erstellt. Vaycor, Velvarin und co. wurden von mir in -Der Herr der Ringe online- erstellt und ausgearbeitet. Ich erhielt so ein aussagekräftiges und lebendiges Bild von allem.

Irgendwann begann ich damit über eine alte und kostenlose Version von Adobe Photoshop mich ein paar Tage einzuarbeiten. Und so entstand nach mehreren Skizzen die Weltkarte Velvaryas. Ich wollte ein handfestes Bild, um die Reise der Garde nachvollziehen zu können. Einzelheiten über die Vorgeschichte und den verschiedenen Zeitaltern sollten folgen. Alles baute sich nach und nach auf während ich die Velvarya Chroniken schrieb und war ein ständiger Prozess von Entwicklung und Ausarbeitung. Bis heute bin ich damit beschäftigt die Welt zu erweitern.

2019 war das Jahr, an dem ich die Geschichte vollendet hatte. Nach rund sechs Jahren waren es über 1000 Seiten und ich wusste, dass ich alles auf einmal nicht veröffentlichen kann und will. Ich suchte eine Weile und verglich die Angebote diverser Illustratoren und Designer, bis ich auf Detlef von Kritzelkunst stieß. Seine Arbeiten sprechen für sich und ich bin ihm sehr dankbar, dass ich mit einem großartigen Designer zusammenarbeiten durfte. Durch ihn erfuhr ich auch zum ersten Mal, wie hervorragende Lektoratsarbeit aussieht. Ich durfte zusammen mit Iwo am ersten Teil: Die Velvarya Chroniken - Das mysteriöse Mädchen arbeiten und weiß ihre kritische und saubere Arbeit zu schätzen.

Doch wie geht es weiter? 2020 steckt noch in den Kinderschuhen und gegen März steht das nächste Projekt an. Ich freue mich darauf mit Detlef und Iwo zusammen den zweiten Teil der Velvarya Chroniken zu bearbeiten und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten. Was meine musikalische Karriere betrifft, so bin ich hier und da am rumexperimentieren, aufnehmen und am Tracks bauen. Ihr könnt mir gerne ein Feedback für die alten Tracks geben, die ich zuvor verlinkt habe, nur so am Rande erwähnt.

 

Ich wünsche euch an dieser Stelle eine super schöne Zeit und viel Spaß und Erfolg bei dem was euch erfüllt!

 

Liebe Grüße

~ Chris Vay 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Der erste Band: Die Velvarya Chroniken - Das mysteriöse Mädchen findet sich nun inmitten zahlreicher großartiger Werke anderer Autoren auf Indie-Autoren-Bücher.de

Über den folgenden Link gelangt ihr zur Buchvorstellung meines Werkes: https://indie-autoren-buecher.de/fantasy/die-velvarya-chroniken-das-mysterioese-maedchen-von-chris-vay/

Informationen zu mir als Autor erhaltet ihr hier: https://indie-autoren-buecher.de/autoren/chris-vay/

 

Erhältlich ist es natürlich weiterhin auf Amazon und Thalia

 

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Ich freue mich über jedes Feedback und wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!

~ Chris Vay 

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