Volk: Elfen

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 2750 Monde



Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Naruhel Nogshar, Großvater Crysanath Celeroth, Mutter Farineth Celeroth, Onkel Zelebreth Celeroth, Tante Inrael Celeroth

Väterlicherseits: Großmutter Trenowyn Arkaross, Großvater Relegroth Duwath, Vater Vergenoth Duwath, Tante Nimwen Arkaross, Tante Melbereth Duwath

Geschwister: Nyrija Duwath, Kirshy Duwath, Velvarin Duwath, Elleryn Duwath

 

Erscheinungsbild:

Als Gelehrter seiner Art hat er ein äußerst ruhiges Auftreten. Er hält sich stets im Hintergrund auf und schwingt nie das große Wort. Necaurel trägt generell eine lange, dunkle Robe aus Seide. An den Seitentaschen hat er öfters uralte Schriftrollen, die ihm für diverse Studienzwecke dienlich sind. Denn nichts interessiert den Elfen mehr, als die Geschichte längst vergangener Zeit. Eine Lupe und Wachskerzen sind nicht unüblich für seine Ausrüstung. Die meiste Zeit hält er sich in der Bibliothek von Avon auf. Seine Haut ist sehr hell, da er kaum Sonnenlicht sieht. Dies ist nicht üblich für einen Elfen, die generell sehr naturverbunden sind. Necaurel trägt schneeweißes, langes Haar und hat markante Augenbrauen. Seine Stimme klingt etwas dünn und seine Gangart sieht wohlüberlegt aus. Dieses vorsichtige Herantasten und Umherschleichen ist vor allem den Zwergen nicht geheuer, weshalb sie gerne einen Bogen um ihn machen. Necaurels Augen scheinen leer zu sein, wenn man in sie blickt. Das könnte auf seine Geistesabwesenheit zurückzuführen sein. Wenn er einen Raum betritt wird er generell von den Wenigsten wahrgenommen. Er wirkt vielleicht etwas grimmig auf Fremde, doch das liegt an seiner Konzentration. Er scheint nie gänzlich in der gegenwärtigen Welt zu sein und hat sich auch wie Athrys der Runenkunst gewidmet. Der Elf jedoch erforscht mehr die Geschichte als die Elementarkräfte dieser mächtigen Zeichen.

 

Bewaffnung:

Für den Kampf ist wohl kaum einer ungeeigneter als Necaurel. Er hatte nie viel übrig für solche Aktivitäten und sieht sie nach wie vor als Zeitverschwendung an. Sollte er den Gegner mit alten Pergamenten verprügeln? Natürlich hat ihm sein Wissen über die Runenmagie die ein oder andere Fertigkeit beschert, aber mangelt es ihm an Praxis. Das Kräftemessen zwischen zwei Parteien ist für ihn komplett sinnlos. Sollte ein Gespräch mit diesem Elfen möglich sein und sollte er nicht in anderen Welten umher wandeln, dann könnte man seinen messerscharfen Verstand als seine Waffe ansehen. Kein anderer Gelehrter erkennt die Lösung der aktuellen Situation so klar wie er. Und dies scheint oft nicht jedem zu gefallen, da seine persönlichen Entscheidungen auch nicht gerade Sinn ergeben. Zumindest auf den ersten Blick. Es ist einer der Gründe, weshalb Necaurel nie zu Rate gezogen wird und man ihn lieber weiter forschen lässt.

 

Eigenschaften:

Er ist wohl einer der Unscheinbarsten Charaktere überhaupt. Wo er wandelt hört und sieht man ihn kaum. Seine Wortwahl ist stets weise gewählt und er erweckt den Eindruck eines ehrwürdigen Meisters. Zu seinen Eigenschaften zählt insbesondere das Vorhersehen von Situationen. Ähnlich wie der Zwerg Athrys hat Necaurel seine Erfahrung mit den Runenzeichen und steht so in Verbindung mit der Enddimension. Doch den schärferen Blick für die Zukunft hat er. 

Eines seiner weiteren Fähigkeiten ist das Heilen. Eher gesagt, die Förderung der Selbstheilungskräfte. Hier wirken auch wieder die Frequenzen und transzendentalen Strukturen der Runen. Es scheint als habe sich Necaurel mehr auf diesen Bereich fokussiert, als auf die Formung von Materie, der sich Athrys einst gewidmet hat. Der Elf ist aber niemand, der sich motiviert in neue Bereiche stürzt. Er mag und schätzt stets das was ihm bekannt ist und nur schwer beschäftigt er sich mit Neuem. Es ist meist Energieverschwendung für ihn, da er lieber das perfektioniert was ihm bekannt ist. Demnach kann es auch vorkommen, dass er an anderen etwas auszusetzen hat. Gerade dann, wenn jemand viel anfängt und nichts fertig bringt.