Volk: Elfen

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 2750 Monde



Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Naruhel Nogshar, Großvater Crysanath Celeroth, Mutter Farineth Celeroth, Onkel Zelebreth Celeroth, Tante Inrael Celeroth

Väterlicherseits: Großmutter Trenowyn Arkaross, Großvater Relegroth Duwath, Vater Vergenoth Duwath, Tante Nimwen Arkaross, Tante Melbereth Duwath

Geschwister: Nyrija Duwath, Kirshy Duwath, Velvarin Duwath, Elleryn Duwath

 

Erscheinungsbild:

Als Gelehrter seiner Art hat er ein äußerst ruhiges Auftreten. Er hält sich stets im Hintergrund auf und schwingt nie das große Wort. Necaurel trägt generell eine lange, dunkle Robe aus Seide. An den Seitentaschen hat er öfters uralte Schriftrollen, die ihm für diverse Studienzwecke dienlich sind. Denn nichts interessiert den Elfen mehr, als die Geschichte längst vergangener Zeit. Eine Lupe und Wachskerzen sind nicht unüblich für seine Ausrüstung. Die meiste Zeit hält er sich in der Bibliothek von Avon auf. Seine Haut ist sehr hell, da er kaum Sonnenlicht sieht. Dies ist nicht üblich für einen Elfen, die generell sehr naturverbunden sind. Necaurel trägt schneeweißes, langes Haar und hat markante Augenbrauen. Seine Stimme klingt etwas dünn und seine Gangart sieht wohlüberlegt aus. Dieses vorsichtige Herantasten und Umherschleichen ist vor allem den Zwergen nicht geheuer, weshalb sie gerne einen Bogen um ihn machen. Necaurels Augen scheinen leer zu sein, wenn man in sie blickt. Das könnte auf seine Geistesabwesenheit zurückzuführen sein. Wenn er einen Raum betritt wird er generell von den Wenigsten wahrgenommen. Er wirkt vielleicht etwas grimmig auf Fremde, doch das liegt an seiner Konzentration. Er scheint nie gänzlich in der gegenwärtigen Welt zu sein und hat sich auch wie Athrys der Runenkunst gewidmet. Der Elf jedoch erforscht mehr die Geschichte als die Elementarkräfte dieser mächtigen Zeichen.

 

Bewaffnung:

Für den Kampf ist wohl kaum einer ungeeigneter als Necaurel. Er hatte nie viel übrig für solche Aktivitäten und sieht sie nach wie vor als Zeitverschwendung an. Sollte er den Gegner mit alten Pergamenten verprügeln? Natürlich hat ihm sein Wissen über die Runenmagie die ein oder andere Fertigkeit beschert, aber mangelt es ihm an Praxis. Das Kräftemessen zwischen zwei Parteien ist für ihn komplett sinnlos. Sollte ein Gespräch mit diesem Elfen möglich sein und sollte er nicht in anderen Welten umher wandeln, dann könnte man seinen messerscharfen Verstand als seine Waffe ansehen. Kein anderer Gelehrter erkennt die Lösung der aktuellen Situation so klar wie er. Und dies scheint oft nicht jedem zu gefallen, da seine persönlichen Entscheidungen auch nicht gerade Sinn ergeben. Zumindest auf den ersten Blick. Es ist einer der Gründe, weshalb Necaurel nie zu Rate gezogen wird und man ihn lieber weiter forschen lässt.

 

Eigenschaften:

Er ist wohl einer der Unscheinbarsten Charaktere überhaupt. Wo er wandelt hört und sieht man ihn kaum. Seine Wortwahl ist stets weise gewählt und er erweckt den Eindruck eines ehrwürdigen Meisters. Zu seinen Eigenschaften zählt insbesondere das Vorhersehen von Situationen. Ähnlich wie der Zwerg Athrys hat Necaurel seine Erfahrung mit den Runenzeichen und steht so in Verbindung mit der Enddimension. Doch den schärferen Blick für die Zukunft hat er. 

Eines seiner weiteren Fähigkeiten ist das Heilen. Eher gesagt, die Förderung der Selbstheilungskräfte. Hier wirken auch wieder die Frequenzen und transzendentalen Strukturen der Runen. Es scheint als habe sich Necaurel mehr auf diesen Bereich fokussiert, als auf die Formung von Materie, der sich Athrys einst gewidmet hat. Der Elf ist aber niemand, der sich motiviert in neue Bereiche stürzt. Er mag und schätzt stets das was ihm bekannt ist und nur schwer beschäftigt er sich mit Neuem. Es ist meist Energieverschwendung für ihn, da er lieber das perfektioniert was ihm bekannt ist. Demnach kann es auch vorkommen, dass er an anderen etwas auszusetzen hat. Gerade dann, wenn jemand viel anfängt und nichts fertig bringt.

 


Abstammung:

Necaurel stammt mit seinem Bruder Elleryn aus einer Siedlung nahe der Derak Wälder. Demnach sind sie Waldelfen und waren dort rund fünfhundert Monde zuhause. An irgendeiner Stelle ihrer Geschichte tauchten plötzlich ihre Schwestern Velvarin, Kirshy und Nyrija auf. Wann genau und wie es dazu kam wissen die Brüder nicht. Ihre Eltern Farineth und Vergenoth stammen aus den westlich liegenden Nuldres Wäldern. Über die Großeltern scheint nicht viel bekannt zu sein. Jedenfalls schwiegen Vergenoth und Farineth und meinten stets, darüber würden sie nichts wissen. Necaurel konnte aber durch diverse Archive in Erfahrung bringen, dass mindestens die Großeltern Mütterlicherseits, also Naruhel Nogshar und Crysanath Celeroth, vom Marlaz Wald stammen. Dieser gigantische Wald bedeckt zum Großteil den Kontinent Telonion, welcher weit im Osten liegt. Gerne hätten die Elfenbrüder mehr in Erfahrung gebracht. Möglicherweise kannten Naruhel und Crysanath den großen Marlaz persönlich.


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Leben:

Als seine Eltern nach Avon zogen, sahen er und Elleryn in dieser Stadt eine Möglichkeit sich ein gutes Leben aufzubauen. Vergenoth war ein Meisterschneider und dieses Wissen gab er an dessen Sohn Elleryn weiter. Die Mutter der Elfenbrüder, Farineth Celeroth, begleitet Vergenoth stets auf seinen Wegen und die Liebe zwischen ihnen ist ein gutes Beispiel dafür, wie tiefgründig eine Beziehung zwischen Elfen ist.

Schon seit er denken kann interessiert sich Necaurel für mystische Zeichen und dem Geheimnis der Natur. Während sein Bruder in die Künste der Jagd und Schneiderei eingeweiht wurde und so auch den Betrieb des Vaters übernehmen sollte, begab sich Necaurel öfters auf Wanderschaft. Dort sollte er auch später den Velv Merpheus und den Zwerg Athrys kennen lernen. Diese drei trafen sich zu ausgewählten Zeiten noch bevor die Elfenbrüder ins Schloss einkehrten. Obwohl jeder von ihnen lieber alleine unterwegs war, schätzten sie den Austausch an Informationen über Kräuter, Symbole und Rituale. Doch erweckten sie innerhalb der Garde stets den Eindruck, als hätten sie miteinander nichts zu tun.

Es trug sich außerdem zu, dass sich Necaurel so auf den Zauber der Heilung fokussierte. Er konnte wahrlich beobachten, wie die Selbstheilungskräfte seines Gegenübers sichtbar wurden und man schon förmlich zusehen konnte, wie sich Wunden verschlossen. Dies war ein großer Schritt in Richtung Erkenntnis und Weisheit. Seit jeher legt er sein Augenmerk auf diesen Bereich und kapselte sich unweigerlich von seinem Bruder ab. Man sieht ihn noch heute wie er mit einer langen, dunklen Robe bekleidet die alten Archive durchforstet.

An den Ursprung seiner Schwestern Velvarin, Kirshy und Nyrija kann sich Necaurel nicht erinnern. Er ist wie sein Bruder Elleryn der Meinung, dass sie plötzlich da waren und niemand kann deren Ursprung deuten. Die Brüder hatten es aber den Elfenmaiden zu verdanken, dass sie später ins Schloss zogen. Die herausragenden Fähigkeiten von Elleryn und Necaurel wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt ersichtlich und erhielten dann die nötige Wertschätzung. Die Brüder hatten stets eine Distanz zu den Schwestern und auch ihre Eltern schwiegen, wenn sie mehr darüber wissen wollten. Der Verdacht, dass den Schwestern der Name Duwath nur aus bestimmten Gründen aufgetragen wurde, bestätigte sich immer mehr. Dies wurde im Lauf der Zeit auch deutlich, als die Elfenbrüder erkannten welche Rolle Velvarin spielte.

 

Ziele:

Je mehr Wissen, desto besser. Necaurels unmittelbares und größtes Ziel ist immer mehr über die Vergangenheit herauszufinden. Ob es über alte Völker, Städte oder anderweitige Geschichten geht. Er möchte alles wissen und sein Hunger ist dabei nicht zu stillen. Es gibt kaum ein Buch in der großen Bibliothek von Avon, das er nicht gelesen hätte und es gibt auch kaum eine Schriftrolle, die er nicht durch und durch studiert hätte.

Volk: Elfen

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter:  2850 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Naruhel Nogshar, Großvater Crysanath Celeroth, Mutter Farineth Celeroth, Onkel Zelebreth Celeroth, Tante Inrael Celeroth

Väterlicherseits: Großmutter Trenowyn Arkaross, Großvater Relegroth Duwath, Vater Vergenoth Duwath, Tante Nimwen Arkaross, Tante Melbereth Duwath

Geschwister: Nyrija Duwath, Kirshy Duwath, Velvarin Duwath, Necaurel Duwath

 

Erscheinungsbild:

Elleryn trägt in der Regel die feinste Kleidung. Da er ein Großmeister der Schneiderkunst ist stammt diese natürlich aus der eigenen Produktion. Er sticht meistens aus der Masse heraus. Die Lederstiefel sind stets in einwandfreiem Zustand, gesäubert und gesalbt. Die Beinkleidung und sein Oberteil weisen die feinsten Maserungen auf, die in aufwändigen Prozessen eingewebt wurden. Sein Mantel ist aus flauschiger Spinnenseide und wenn es die Situation veranlasst, dann trägt der Elf einen Reif auf der Stirn mit Edelsteinen bestückt. Dieses schier perfekte Antlitz und sein wohl hochnäsiger Gang sind Grund genug dem einen oder anderen Zwerg die Augen zu verdrehen. Und dies nicht aus Verwunderung, sondern aus sichtlich genervtem Gemüt. Gerade die Telbarak Brüder fragen sich inständig, warum er immer so dick auftragen muss.

 

Bewaffnung:

Seine Waffen bestehen aus kleineren Dolchen, die vom Marlaz Wald importiert wurden. Sie sind nichts Besonderes, da er sie auch nur in den seltensten Fällen einstetzt. Von was er aber Gebrauch macht ist sein überaus edler Bogen. Dieses Meisterstück wurde einst von einem der größten Drechslern in ganz Avon erschaffen. Die Rede ist natürlich von Vaycor Kodai, der diese Waffe über viele Monde hinweg fertigte und sie durch einen magischen Prozess zu dem gemacht hat was sie heute ist. Ein durch und durch präziser Bogen, der selbstverständlich auf Elleryn maßgeschneidert wurde. Er zählt zu den seltenen Gegenständen, die der Elf nicht im Entferntesten bemängelt hat. Er ist ein Teil von ihm und ein treuer Begleiter in jeder Lebenslage. Wenn er den Bogen vor sich stellt, so reicht er ihm bis zur Brust. Das Holz ist ein äußerst seltenes Material aus den Tiefen des Bartz Waldes. Die eisige Kälte wohnt ihm noch immer inne und lässt ihn in Verbindung mit der magischen Aufladung bis ans Äußerste spannen. Die Sehne besteht aus einem Seidenband der Elementarelfen. Dieses Material ist unzerstörbar. Seine Zusammensetzung ist nach wie vor ein Rätsel. Es wird auch gerne für die Seefahrt verwendet, wenn es um die Spannleinen der Segel geht. Was den Bogen noch schmückt sind funkelnde Edelsteine aus dem Trek Gebirge. Auch das sind Importe von Reisenden und Händlern. Bezüglich der Pfeile bedient sich Elleryn einer breiten Palette aus den verschiedensten Hölzern, Federn und Spitzen. Dabei hat er sich nie auf etwas festgelegt. Es kommt immer darauf an, wofür der Bogen verwendet und welche Flugeigenschaft und Aufschlagkraft gefordert wird.

 

Eigenschaften:

Elleryn könnte man als einen äußerst edlen Elfen bezeichnen. Er ist stets mit erhobenen Haupt und wohl gewählten Worten anzutreffen. Für die Zwerge ist das nichts als hochnäsiges Verhalten. Und wenn sich jemand so zur Schau stellt, fühlen sie sich mehr als auf den Schlips getreten. Er ist bekannt für seinen übertriebenen Perfektionismus und dies spiegelt er auch in seiner Kunst als Meisterschneider wieder. Ganz Avon kennt seine Qualität und ausgefallenen Stücke. Wer bei ihm bestellt, der muss demnach mit langen Wartezeiten rechnen. Es soll ja schließlich etwas ganz Besonderes werden. Die benötigten Stoffe stellt er selbst her. Ob es sich dabei um Flachsfaser oder Fell handelt spielt keine Rolle. Die Fasern sammelt er selbst, wenn er einen Ausflug mit Merpheus unternimmt. Deshalb hat sich auch eine beachtliche Sammlung angehäuft und in der Schneiderei wimmelt es nur so von Stoffen. Um die Färbung kümmert sich sein Bruder Necaurel.

Wenn Elleryn mal nicht unterwegs ist um diverse Fasern zu sammeln oder dabei ist ein neues Prachtstück zu nähen, dann wird man ihn gewiss auf dem Schießstand wiederfinden. Er ist ein äußerst begabter Bogenschütze und wenn es um die Verarbeitung von Fellen geht, so stammen sie aus erster Hand. Doch wird dies stets kritisch beäugt, denn es muss einen guten Grund haben ein Wesen zu töten. Wenn ein großes Festgelage ansteht und am Hofe besonders aufgetischt werden soll, dann wird Elleryn angeheuert um das Tier zu erlegen. Demnach wird das Fell nicht benötigt und in der Gerberei weiterverarbeitet. Diese Kleidungsstücke haben dann auch dementsprechend ihren Preis.

Elleryn hat ein breites Repertoire an Wissen, was die Schneiderkunst betrifft. Er ist zu einem wahren Meister geworden und jedes noch so kleine Detail unterliegt einer sorgfältigen Planung. Doch so sagenhaft seine Arbeiten auch sind, so anstrengend ist auch sein Perfektionismus. Er denkt viel zu viel nach und sucht stets nach dem kleinsten Makel. Es wäre nicht das erste mal, dass er ein Kleidungsstück nicht rausgeben kann, da noch irgendwo ein minimales Detail nicht passend ist.


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Abstammung:

Elleryn stammt mit seinem Bruder Necaurel aus einer Siedlung nahe der Derak Wälder. Demnach sind sie Waldelfen und waren dort rund fünfhundert Monde zuhause. An irgendeiner Stelle ihrer Geschichte tauchten plötzlich ihre Schwestern Velvarin, Kirshy und Nyrija auf. Wann genau und wie es dazu kam wissen die Brüder nicht. Ihre Eltern Farineth und Vergenoth stammen aus den westlich liegenden Nuldres Wäldern. Über die Großeltern scheint nicht viel bekannt zu sein. Jedenfalls schwiegen Vergenoth und Farineth und meinten stets, darüber würden sie nichts wissen. Necaurel konnte aber durch diverse Archive in Erfahrung bringen, dass mindestens die Großeltern Mütterlicherseits, also Naruhel Nogshar und Crysanath Celeroth, vom Marlaz Wald stammen. Dieser gigantische Wald bedeckt zum Großteil den Kontinent Telonion, welcher weit im Osten liegt. Gerne hätten die Elfenbrüder mehr in Erfahrung gebracht. Möglicherweise kannten Naruhel und Crysanath den großen Marlaz persönlich.

 

Leben:

Wie es so oft der Fall war zog es auch ihre Eltern nach Avon. Sie sahen in dieser Stadt eine Möglichkeit sich ein gutes Leben aufzubauen. Vergenoth war ein Meisterschneider und dieses Wissen gab er an seinen Sohn Elleryn weiter. Die Schneiderei betreibt er noch heute, aber er hat sich vermehrt in den Ruhestand zurückgezogen und beschäftigt sich eher mit Reisen. Elleryns Mutter Farineth begleitet Vergenoth stets auf seinen Wegen und die Liebe zwischen ihnen ist ein gutes Beispiel dafür, wie tiefgründig eine Beziehung zwischen Elfen ist.

Elleryn wurde in jungen Jahren stets auf die Probe gestellt. Er war die erste Anlaufstelle, wenn es um das Flicken von Stoffprodukten ging. Sein Talent sprach für sich und zu jener Zeit konnte man die Entwicklung seines Perfektionismus gut erkennen. Immer seltener war er mit seinen Arbeiten zufrieden und sah Fehler, wo anderen der Blick fehlte. Und so kam es, dass er immer mehr Zeit in der Schneiderei seines Vaters verbrachte und von Zeit zu Zeit seine eigenen Aufträge annahm. Er begleitete Vergenoth auf dem Schießstand und auf der Jagd. Seinen ersten Bogen erhielt er von seinem Bruder Necaurel, als dieser von einer Reise heimkehrte. Später sollte er einen außergewöhnlichen Bogen von dem Meisterdrechsler und Anführer Vaycor Kodai erhalten.

An den Ursprung seiner Schwestern Velvarin, Kirshy und Nyrija kann sich Elleryn nicht erinnern. Auch Necaurel ist der Meinung, dass sie plötzlich da waren und niemand kann deren Ursprung deuten. Der Grund, weshalb Elleryn und Necaurel später ins Schloss zogen waren eindeutig die drei Elfenmaiden. Obwohl Elleryns Fähigkeiten zum späteren Zeitpunkt hohes Ansehen genossen waren diese nicht der Grund dafür. Er und Necaurel hatten stets eine Distanz zu den Schwestern und auch ihre Eltern schwiegen, wenn sie mehr darüber wissen wollten. Der Verdacht, dass den Schwestern der Name Duwath nur aus bestimmten Gründen aufgetragen wurde, bestätigte sich immer mehr. Dies wurde im Lauf der Zeit auch deutlich, als die Elfenbrüder erkannten welche Rolle Velvarin spielte.

 

Ziele:

Hohes Ansehen und die nötige Wertschätzung seiner Arbeiten, das wünscht sich Elleryn. Und nicht umsonst strebt er Perfektionismus in seinen Arbeiten an. So hochnäsig wie er auch sein mag, auch der ein oder andere Zwerg wendet sich an ihn, wenn er die richtige Kleidung sucht. Denn jeder weiß, dass Elleryns Werke an Robustheit und Langlebigkeit unübertroffen sind. Dementsprechend fügt sich seine Kunst perfekt in Avon ein und bedient eine ansehnliche Zahl an Kundschaft. Von überall strömen sie her und inzwischen hat er sich einen Namen gemacht, der bis zu den hohen Baumstädten des Marlaz' Waldes reicht.

Volk: Zwerg

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter:  2320 Monde



Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Brogal Telbarak, Großvater Laugrim Graubart, Mutter Grora Telbarak, Onkel Karax Telbarak 

Väterlicherseits: Großmutter Tamrys Hammerhand, Großvater Fitzgrim Eisenbart, Vater Greigrim Eisenbart, Tante Rabada Eisenbart, Onkel Himbor Eisenbart

Geschwister: Sothrak Telbarak

 

Erscheinungsbild:

Im Gegensatz zu seinem Bruder trifft man Athrys generell in ausgeglichener Stimmung an. Er trägt meistens eine typische Kaufmannskleidung in Zwergenart. Festes Schuhwerk und robuster, feiner Stoff bilden hierbei den Standard. Das Oberteil bildet ein Karomuster und wird mit hölzernen Knöpfen verschlossen. Auf seinem Haupt thront ein schräger Stoffhut mit einer bunten Feder daran. Sein Auftreten ist durchaus von gemütlicher Natur und dies strahlt er auch aus. Mit seinem langen grauen Bart und seiner tiefen Stimme ist Athrys ein beruhigender Geselle, der gerne gesehen ist. In seinem Gesicht zeichnen sich bereits viele Falten ab, die auf das Alter des Zwerges deuten. Vor allem die sogenannten Krähenfüße an den Augen sind hier deutlich. Seine Haare hingegen weisen auf einen jungen Zwerg hin. Da die Seiten kurz rasiert sind und er nur den mittleren Bereich länger wachsen lässt, erweckt er den Eindruck man hätte es mit einem Rebellen zu tun. Doch stand das nie zur Debatte. Athrys findet einfach Gefallen an diesem Stil und wird ihn wegen Gerüchte und dummen Gerede sicher nicht ändern. Seine Gangart ist typisch für einen Zwerg, die sagen wir, etwas kompakter anzusehen ist.

 

Bewaffnung:

Athrys ist ein Meister der Runenzauberei und trägt an der Seite seines Gürtels stets einen Beutel bei sich. Hierbei bedient er sich dem uralten Wissen und der Kunst mit den Elementen. Aus was genau die Steine gefertigt sind und woher sie stammen kann nicht einmal er sagen. Sie sind eine Überlieferung aus den Bergen weit im Westen Nol Deraks. Tatsache ist aber, dass der Zwerg mit ihnen umzugehen weiß und sie durch eine Art Trance aktivieren kann. Hierbei hat er sein Leben damit verbracht die Elemente zu beherrschen und kann ein Ziel in wildes Feuer hüllen, es im Sturmwind davon reißen lassen, es in eine Wasserflut tauchen, es im Erdreich versinken lassen oder es einfach nur einfrieren. Dabei sind der Kreativität und Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Aber Athrys hat es nicht nötig jemanden etwas zu beweisen und seine Künste zur Schau zu stellen. Der wahre Adept geht seinen eigenen Weg und nur wenn es notwendig wird, so wird er Gebrauch von diesen Fähigkeiten machen.

 

Eigenschaften:

Durch seine Weisheit und sein Alter ist Athrys ein sehr entspannter Charakter. Es braucht sehr lange um ihn aus der Reserve zu locken. Sollte es tatsächlich jemanden gelingen ihn zur Weißglut zu treiben, dann flaut das auch sehr schnell wieder ab. Sein wohlüberlegtes Handeln lässt oftmals lange auf sich warten und dies stellt die Geduld von so manchem Gefährten auf die Probe. Aber gerade deshalb neigt er zu wohlüberlegten Taten, die auch Hand und Fuß haben. 

Athrys ist ein äußerst sparsamer Zwerg. Zwar ist seine Genügsamkeit bei weitem nicht so ausgeprägt wie die des Goblins Nilfo, jedoch ist sie überdurchschnittlich. Er versucht über Biegen und Brechen Dinge zu reparieren, anstatt sie zu entsorgen. Deshalb zeigt sich in Schloss Avon das ein oder andere seltsame Bild. Z. B. Steht in seinen Gemächern eine zerstörte Türe, die einst Kylvarj im Eifer seines Zorns aus den Angeln getreten hatte. Es war klar, dass sie zu Feuerholz werden sollte. Athrys aber funktionierte sie zu einem Tisch um, auch wenn dieser einen etwas fragwürdigen Anschein hat.

In der Runenzauberei macht ihm keiner was vor. Nicht einmal der Elf Necaurel, der sich ebenfalls seit vielen Monden damit beschäftigt. Athrys hat ein riesiges Repertoire an Wissen was den Umgang mit dieser Zauberei betrifft. Sein Spezialgebiet ist die Magie von Blitz und Feuer und kommt im Laufe der Velvarya Chroniken zum Ausdruck. Egal wie turbulent ein Kampf auch zugeht, seine Konzentration behält er stets bei und er legt den Fokus auf das Wesentliche. Was sein Handwerk der Goldschmiedekunst betrifft, so könnte man ihn als den erfahrensten Zwerg in ganz Avon betiteln.


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Abstammung:

Die Vorfahren der Zwergenbrüder Telbarak stammen vom Kontinent Shelberaek. Sie werden auch Grath Zwerge genannt, da sie seit Urzeiten im Grath Gebirge leben. Einige von ihnen machten sich am Anfang des zweiten Zeitalters auf den Weg in Richtung Libarron. Von dort aus findet man heute noch Spuren innerhalb der Sherveles Steinfälle. Es heißt, sie hätten sich einst in Richtung Nordwesten bewegt und niemand würde in den Steinfällen noch leben.

Ihre Großeltern Brogal Telbarak, Laugrim Graubart sowie Tamrys Hammerhand und Fitzgrim Eisenbart waren Handelsleute. Einige wurden in der Stadt Unfort, im nordwestlich liegenden Land Angor geboren. Den familiären Aufzeichnungen zufolge seien Tamrys und Fitzgrim auf Seefahrten zur Welt gekommen.

Athrys und Sothrak hielten nie viel von solchen Seefahrten und auch das Handeln war nichts für sie. Es war eher ein notwendiges Übel. Beide siedelten bereits als junge Zwerge in Richtung Osten zum Kontinent Vanya. Ursprünglich nur als Handelsausflug gedacht wurden sie dort sesshaft, während ihre Eltern sich auf den Weg zurück in die Berge machten. Die Brüder Telbarak hatten irgendwie einen Narren an der Stadt Avon gefressen und machen sich noch heute von Zeit zu Zeit auf die Reise zu den Vanya Gebirgsketten, denn die Verbundenheit und Liebe zu den Bergen verließ sie niemals.



Leben:

Athrys befasste sich bereits in der Stadt Unfort mit der Schmiedekunst. Im Gegensatz zu seinem Bruder Sothrak legte er sein Augenmerk auf die feinen Arbeiten der Goldschmiedekunst. Er lernte von einem alten Zwerg namens Bragul, der Feuer und Flamme für dieses Handwerk war. Schnell erkannte Athrys, dass er so Schmuck herstellen konnte der sich gut verkaufen ließe. So trug es sich auch zu, dass die Brüder relativ schnell unabhängig wurden und so ihre Familie unterstützen konnten.

In seiner freien Zeit steckte Athrys seine Nase in alte, esoterische Bücher. Das Wissen um Symbole, die aus einem unbekannten Zeitalter stammen, war für ihn ein perfekter Ausgleich seiner übrigen Arbeiten. Je tiefer er in diese Magie abtauchte, desto mehr wurde sie auch für Außenstehende ersichtlich. Die Kontrolle und bewusste Führung von Energie und Elementen galt schon damals zu einer sehr schweren Kunst, der sich nur wenige annahmen. Athrys konnte sich mit seiner Schmiedekunst selbst Runensteine erschaffen und sie mit der Natur verbinden. Die perfekte Ergänzung dazu war das breite Wissen um Materialbeschaffenheit, welches sein Bruder hat.

Athrys' Kunst blieb später, als beide in Avon einkehrten, selbstverständlich nicht unbemerkt und zusammen mit Sothrak konnte er Handwerk und Runenzauber mit der Garde teilen. Genau so jemand fehlte noch. Ein runenkundiger Zwerg, der obendrein ein Meister der Goldschmiedekunst war.

 

Ziele:

Da es sich bei ihm bereits um einen alten Zwerg handelt, möchte er ein ruhiges und entspanntes Restleben genießen. Bedeutet natürlich nicht auf der faulen Haut zu liegen, oh nein. Seine Ziele sind dem Mysterium der Runen weiter auf die Spur zu kommen und seinem Handwerk als Goldschmied nachzukommen. Beides erfüllt ihn noch immer mit völliger Freude. Athrys hat in seinem Leben bereits so viel über die Runenzauberei gelernt und noch immer sind sie ihm ein Rätsel. Ein Leben reicht hierbei nicht aus und er möchte soviel verstehen wie nur möglich. Für Außenstehende scheint er die Kunst perfektioniert zu haben, aber ein Ende auf diesem Wege wird es niemals geben und man lernt nie aus.

Volk: Zwerg

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter:  2320 Monde



Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Brogal Telbarak, Großvater Laugrim Graubart, Mutter Grora Telbarak, Onkel Karax Telbarak 

Väterlicherseits: Großmutter Tamrys Hammerhand, Großvater Fitzgrim Eisenbart, Vater Greigrim Eisenbart, Tante Rabada Eisenbart, Onkel Himbor Eisenbart

Geschwister: Athrys Telbarak

 

Erscheinungsbild:

Stets aufgebracht und nie zufrieden, dass ist Sothraks Auftreten. Er trägt üblicherweise lederne Rüstung, wenn er nicht gerade im Kampf ist. Seine braunen Stiefel sind meist viel zu eng geschnürt, was man an seiner Gangart auch erkennt. Durch seine dunklen Handschuhe kann er kaum seine Hände zu Fäusten machen. Seinem Körperbau nach zählt er definitiv zu den dickeren Zwergen, was sich auch an seiner Bekleidung bemerkbar macht. Sie spannt und ist nicht gerade angenehm zu tragen. Doch Elleryn ist es leid ihm ständig Neues zu schneidern. Seinen schwarzen Bart hat er meistens zu Zöpfen geflochten und mit Edelsteinen geschmückt. Obwohl sein Gesicht vom Kampfe gezeichnet ist und stets mürrisch aussieht, kann man erkennen, dass er jünger als sein Bruder Athrys ist. Seine Stimme ist von den jahrelangen Saufgelagen und dem vielen Tabakkraut schon ziemlich rau geworden. Einen glücklichen Sothrak sucht man vergebens.

 

Eigenschaften:

Nachdem er jahrelang von einer Waffe zur anderen wechselte, hatte sich einst Velvarin erbarmt und ihm eine zweihändige Axt geschmiedet. Diese trägt er mit Stolz, aber wenn jemand nach der Herkunft  fragt antwortet Sothrak entweder mit einem Schulterzucken oder damit, dass sie aus den Bergen stammt. Er gibt es nicht gerne zu, dass eine Elfe solch hohe Schmiedekunst an den Tag legen kann. Diese Waffe hat einen hölzernen Griff, dessen Material aus dem Marlaz Wald stammt. Das eingearbeitete Erz stammt möglicherweise aus dem Süden Vanyas und die messerscharfe Schneide der Axt wurde magisch gehärtet. Insgesamt ist dem Zwerg wenig darüber bekannt, aber das interessiert ihn auch nicht. Sie tut das was sie tun muss. Ein treuer Begleiter im Kampfe zu sein und ihm wie angegossen in der Hand zu liegen.

 

Eigenschaften:

Sothrak ist ein äußerst mürrischer Zwerg. Seit er und sein Bruder die Berge verlassen hatten, scheint ihm jeder Ort und jede Begegnung ein Dorn im Auge zu sein. Er ist äußerst schnell gereizt und wenn ihm da noch ein Elf über den Weg läuft, der mit seinem altklugen Geschwafel die Nase in die Höhe hebt, dann wird es ungemütlich. Er weiß wie man als Zwerg mit einer Axt umzugehen hat und ist in der Schmiedekunst sehr bewandert. Leider gibt es hin und wieder Elfen oder Zwerge, die erfahrener in dieser Kunst sind und das verträgt Sothrak überhaupt nicht. Er ist durch sein Geschrei auch oft nicht zu überhören und neigt aufgrund seiner Emotionen zu unüberlegten Taten. Richtig Spaß hat er eigentlich nur dann, wenn er aus einem erfolgreichen Kampf kommt und einen Humpen Ale nach dem anderen verköstigen kann. Leider kommt es dabei öfters vor, dass er viel zu viel trinkt. Die abendlichen Festgelage in den Tavernen sind neben dem Schmieden sein Ausgleich, wenn man so will. 

Sothrak ist ein äußerst mutiger Zwerg und sein Gegenüber kann noch so groß oder kräftig sein, er lässt sich in keinster Weise einschüchtern. Trotz seines mürrischen Gemütes ist er immer für einen Scherz zu haben. Besonders dann, wenn hochnäsige Elfen aufs Korn genommen werden. In Avon hat er sich ein Nebengewerbe aufgebaut. Die örtliche Brauerei für Ale steht aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Qualität unter seiner Führung. Wenn er mal nicht mit Kämpfen, Rumschreien oder Schmieden beschäftigt ist, dann wird man ihn gewiss dort finden. Auch ein Zwerg hat eine künstlerische Ader und mit neuen Sorten bringt er sie dort zum Ausdruck.

 


 

Abstammung:

Die Vorfahren der Zwergenbrüder Telbarak stammen vom Kontinent Shelberaek. Sie werden auch Grath Zwerge genannt, da sie seit Urzeiten im Grath Gebirge leben. Einige von ihnen machten sich am Anfang des zweiten Zeitalters auf den Weg in Richtung Libarron. Von dort aus findet man heute noch Spuren innerhalb der Sherveles Steinfälle. Es heißt, sie hätten sich einst in Richtung Nordwesten bewegt und niemand würde in den Steinfällen noch leben.

Ihre Großeltern Brogal Telbarak, Laugrim Graubart sowie Tamrys Hammerhand und Fitzgrim Eisenbart waren Handelsleute. Einige wurden in der Stadt Unfort, im nordwestlich liegenden Land Angor geboren. Den familiären Aufzeichnungen zufolge seien Tamrys und Fitzgrim auf Seefahrten zur Welt gekommen.

Athrys und Sothrak hielten nie viel von solchen Seefahrten und auch das Handeln war nichts für sie. Es war eher ein notwendiges Übel. Beide siedelten bereits als junge Zwerge in Richtung Osten zum Kontinent Vanya. Ursprünglich nur als Handelsausflug gedacht wurden sie dort sesshaft, während ihre Eltern sich auf den Weg zurück in die Berge machten. Die Brüder Telbarak hatten irgendwie einen Narren an der Stadt Avon gefressen und machen sich noch heute von Zeit zu Zeit auf die Reise zu den Vanya Gebirgsketten, denn die Verbundenheit und Liebe zu den Bergen verließ sie niemals.


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Leben:

Als junger Zwerg verbrachte er die Zeit in der Stadt Unfort. Um seinen Ärger Luft zu machen ist er seit diesen Tagen mit der Kampfkunst vertraut. Man sollte daher seinen Umgang mit der Axt nie unterschätzen. Trotz seiner Größe und seiner scheinbar eingeschränkten Bewegungen hat dieser Zwerg schnelle und präzise Fertigkeiten. Dies ergänzt er mit der Lehre der Schmiedekunst. Wer mit der Axt kämpft muss auch wissen, was es mit dieser Waffe auf sich hat und so trug er das Wissen von vielen Schmieden zusammen und verfeinerte seine Werke immer weiter.

Während sein Bruder Athrys der Magie und Runenkunst verfallen war, befasste sich Sothrak nebenher mit dem Bierbrauen. Seine Leidenschaft zum Ale begleitete ihn schon immer und wenn er dem Auswandern etwas Positives abgewinnen konnte, dann ist es die Tatsache, dass er besseres Ale herstellen kann als es in den Bergen jemals möglich gewesen wäre. Dies kam auch in Avon zur Geltung, als sein Bruder und er ursprünglich für Handelszwecke dorthin reisten. Es war verwunderlich, dass diese prächtige Stadt auch Sothrak in seinen Bann zog. Und als Athrys' Kunst hohes Ansehen vom Schloss bekam, so wurden auch seine Kampf- und Braukunst nicht unbemerkt.

Dass man bei Sothrak aufpassen muss, um keinen falschen Nerv zu treffen, wurde schnell klar. Es gibt nur zwei in ganz Avon, vor denen er sich zügeln kann und für die er den nötigen Respekt hat. Velvarin und Vaycor. Sie sind auch die einzigen, die ihn neben seinem Bruder relativ schnell beruhigen können. Ganz verstanden hat Athrys das aber nie. Denn normalerweise würde sich Sothrak nur von einem Vetter etwas sagen lassen und nicht von einem Velv, geschweige denn einer Elfe. 

 

Ziele:

Über seine Ziele lässt sich streiten. Da er immer so schlecht gelaunt ist und öfters in Tavernen umherzieht lässt sich schwer sagen, was er eigentlich möchte. Irgendwie erweckt er den Anschein, dass er gar nicht glücklich sein will oder kann. Ab einem gewissen Pegel im Schankraum fängt er aber an gute Laune zu verbreiten. Dann wenn er von seinen Kämpfen und den Reisen mit seinem Bruder erzählt. Welche Orte sie einst besucht hatten und was sie durchmachen mussten. Es lässt vermuten, dass sein Hauptziel die Verteidigung der Ehre als Zwerg ist. Stets ist er bereit sich und die Garde mit seinem Leben zu verteidigen. Auch wenn mancher Elf vergeblich nach der Antwort sucht, warum ausgerechnet ein Zwerg wie Sothrak in die Elite Avons aufgenommen wurde.

Volk: Elfen

Rolle: Protagonistin der Garde

Alter:  Unbekannt 

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Naruhel Nogshar, Großvater Crysanath Celeroth, Mutter Farineth Celeroth, Onkel Zelebreth Celeroth, Tante Inrael Celeroth

Väterlicherseits: Großmutter Trenowyn Arkaross, Großvater Relegroth Duwath, Vater Vergenoth Duwath, Tante Nimwen Arkaross, Tante Melbereth Duwath

Geschwister: Nyrija Duwath, Kirshy Duwath, Elleryn Duwath, Necaurel Duwath

 

Erscheinungsbild:

Velvarin hat ein äußerst mysteriöses Erscheinungsbild. Wenn sie den Raum betritt, so richten sich gewiss die meisten Blicke auf sie. Sie wirkt äußerst selbstsicher, aber auch zurückhaltend zugleich. Dabei legt sich ihre Schönheit wie ein magischer Zauber um jeden, der sich ihr bewusst wird. Velvarin trägt eine schwarze, körperbetonte Rüstung. Diese Spezialanfertigung war einst ein Meisterstück von Elleryn. Die verschnörkelten Maserungen und Details weisen auf die eigentliche Rüstung der Garde hin, die vorwiegend in Weiß und Silber existiert. Die Elfe bewegt sich generell still und vorsichtig fort. Es scheint, als würde sie ihre Umgebung stets unter die Lupe nehmen, aber dabei schenkt sie ihren Mitwesen wenig bis gar keine Beachtung. Es sei denn, jemand spricht sie an. Dieses Verhalten wird gerne in die arrogante Schublade eingeordnet, obwohl es nichts damit zu tun hat. Velvarin verschwendet ungern Energie und legt ihren Fokus auf das Wesentliche. So ist es auch schwierig ihren Blick einzufangen. Nur ihren Schwestern oder Vaycor kann sie länger in die Augen sehen. Ihr schwarzes, glattes Haar reicht ihr bis zu den Schultern und wirkt dabei wie ein Seidentuch. Ihr Gesicht ist durch und durch von zarter Natur und aus ihren Augen leuchtet es in strahlendem Violett. Es ist deutlich zu erkennen, dass sie mit Nyrija und Kirshy verwandt ist, da sie ähnliche Züge und Verhaltensweisen an den Tag legen. Die Ähnlichkeiten mit den vermeintlichen Brüdern Elleryn und Necaurel sind hierbei aber mehr als fraglich.

 

Bewaffnung:

Ihre Bewaffnung hat schon für so manche Diskussion oder skeptischen Blick gesorgt. Auf Velvarins schmalen Rücken thront ein riesiger, schwarzer Zweihänder. >>Der ist doch viel zu groß.<< erklang schon des öfteren in den Reihen und dennoch führt die zarte Elfe diese mächtige Waffe wie niemand anders. Keiner weiß woher das Material kommt und aus was es genau besteht. Nicht einmal die Zwerge sind sich sicher. Die Schneide absorbiert jedes Licht und reflektiert nahezu nichts. Dabei ist sie rasiermesserscharf und durchtrennt nahezu alles, ohne auch nur einen Hauch stumpf zu werden. Der Griff ist aus einer speziellen Silberlegierung und liegt natürlich perfekt in ihren Händen. Auch hier ist wieder Magie im Spiel und es liegt nahe, das die gesamte Waffe leichter ist als sie aussieht. Doch niemand wagt es den Zweihänder in die Hand zu nehmen, geschweige denn anzufassen. Was fast niemand weiß ist die Tatsache, dass Velvarin auch einen kleinen Dolch bei sich trägt. Dieser sieht wie eine Miniaturversion des Schwertes aus und ist ihr ein wertvoller Begleiter in eingeengten Räumlichkeiten. Wo genau sie ihn trägt, das wird niemand sehen. Es darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass die Elfe eine meisterhafte Kriegerin ist, die unter göttlicher Führung steht.

 

Eigenschaften:

Velvarin ist die Älteste ihrer Geschwister, auch wenn die genauen Jahre nirgendwo verzeichnet wurden. Sie ist ein durchaus mystischer Charakter und steht mit der Göttin in tiefer Verbundenheit. Obwohl sie meistens zurückhaltend auftritt, sollte sie niemals unterschätzt werden. Velvarin ist eine wahre Meisterin im Kampf mit dem Schwert und sie legt ungewöhnliche Kräfte an den Tag. Trotz ihres zierlichen Erscheinungsbildes kann sie es problemlos mit nahezu jedem aufnehmen. Sie hat einst wie ihre Schwestern einen Eid geschworen der Göttin zu dienen und für die Prophezeiung zu kämpfen. Alles was diesen Weg kreuzt ist ihr ein Dorn im Auge und es ist ihre Leidenschaft das Reich von Avon zu verteidigen. Velvarin trägt nicht umsonst den Titel der obersten Kämpferin der Garde und als Elementarwächter werden ihr Licht und Schatten zugeordnet.

Sie ist nicht mit gewöhnlichen Elfen zu vergleichen. Ihre Entscheidungen und ihr Verhalten ergeben im ersten Anschein nach nicht immer Sinn. Doch man kann sich sicher sein, dass sie ihr gesamtes Handeln nach dem Wille der Göttin ausrichtet und somit dem Frieden der Welt. Im Kampfe erweist sie sich durch ihre Emotionslosigkeit als kaltblütig. Sie scheint aus irgendwelchen Gründen kein Gefühl im Leib zu haben. Dies hat natürlich Vaycor vor langer Zeit festgestellt und versucht hier und da ihr gefrorenes Herz aufzutauen. Doch dies scheint nicht leicht zu sein. Velvarin wirkt oft so, als würde ein festes Programm in ihr ablaufen und oftmals ist sie geistesabwesend.


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Abstammung:

Laut des Stammbaumes soll sie mit ihren Schwestern Nyrija und Kirshy zu den Elfen Elleryn und Necaurel gehören. Doch wer sie kennt weiß, dass sie rein gar nichts miteinander zu tun haben. Im Schloss Avon wird seit langer Zeit vermutet, dass dies nur für das Schriftliche von Nöten war um den drei Elfenmaiden eine Herkunft zu geben. Eine Maßnahme um sie zuordnen zu können. Denn selbstverständlich ist es die Pflicht eines jeden Einwohners, seinen Stammbaum nachweisen zu können.

Die Abstammung von Velvarin ist somit unbekannt. An den Großteil kann sie sich nicht einmal selbst erinnern. Fakt ist aber, dass sie mit ihren Schwestern schon sehr lange in Avon sein muss. Obwohl auch Elfen eine Kindheit durchlaufen wissen Elleryn und Necaurel am besten, dass sie ihre “Schwestern“ schon immer so kennen wie sie sind. Selbst der oberste Anführer Vaycor Kodai kennt Velvarin nicht anders. In seinen ältesten Erinnerungen als kleiner Jüngling trat sie im scheinbar selben Alter auf wie heute. Es scheint, als wäre die Zeit bei den Schwestern eingefroren und daher weiß niemand wie alt sie sind oder woher sie stammen. Niemand hat sie je als kleine Kinder erblickt. Selbst als die Ältesten der Stadt Avon danach gefragt wurden antworteten diese, dass die drei Elfenmaiden schon immer so in Erscheinung traten. Daher sind sie nach wie vor ein großes Rätsel.

 

Leben:

Wie oben genannt kann hier eine Kindheit nicht erläutert werden. Velvarin stammt vermutlich aus einem alten Zeitalter und leider sind viele ihrer Erinnerungen nicht greifbar. Vor allem jene, die in die vorletzte Generation übergehen. Dies hat wohl mit dem gegenwärtigen Zeitalter und der Prophezeiung zu tun. Seit Vaycor denken kann ist Velvarin eine wahre Meisterin der Waffenschmiedekunst und eine durchaus ernstzunehmende Kriegerin. Es heißt, sie hätte bereits seinem Vater Valcaun ein paar Techniken beigebracht, obwohl sie sich üblicherweise von anderen fern hielt. Doch spricht sie nicht über diese Zeit. Sie hat so viel Erfahrung, dass ihre Schmiedetechnik selbst von Zwergen hochgeschätzt wird. Eine wahre Seltenheit wenn man bedenkt, wieviele Generationen an Wissen diese in ihrem Handwerk zum Ausdruck bringen. Trotzdem hört man den ein oder anderen Zwerg verwundert murmeln: „Diese Kunst stammt definitiv aus der Zeit meiner Vorväter. Nur wenige konnten dieses uralte Wissen bewahren.“

Velvarin zählt damals wie heute nicht zu den kontaktfreudigen Wesen und zieht sich gerne zurück. Es steht völlig außer Frage, dass es eine Belastung für die drei Schwestern sein muss, wenn man sich an einen Großteil der Vergangenheit nicht erinnern kann. Dies scheint auch ein weiterer Grund dafür zu sein, weshalb Velvarin ihre Verbindung mit der Göttin so ernst nimmt. Nicht nur um des Schicksals Willen, sondern auch um herauszufinden was es mit ihr selbst auf sich hat. Weshalb aber die Göttin gerade sie auserwählt hat ist nicht bekannt. Dies nährt umso mehr die Flammen der Mysterien um die drei Elfen.

Über unzählige Monde hinweg scheint sie keine Verbindung zu Gefühlen zu haben. In allerlei Situationen findet man sie emotionslos wieder und nur Vaycor versucht sie aus der Reserve zu locken. Meist führt das zu einem überraschenden Bild, in dem Velvarin einen etwas hilflosen Eindruck macht. Gefühle, die sie nicht zuordnen kann. Jedoch scheinen sie irgendwo vorhanden zu sein und dieser Anblick ist für den Anführer immer wieder ein erfolgreicher Schritt. Was es mit ihr tatsächlich auf sich hat wird sich im Laufe der Velvarya Chroniken zeigen.

 

Ziele:

Velvarins Beweggründe sind ganz klar definiert. Durch ihre Verbundenheit mit der Göttin ist ihr größtes Anliegen die Prophezeiung selbst. Ob es der Elfe hierbei speziell um den Weltfrieden geht lässt sich nicht sagen. Vielmehr symbolisiert sie den Willen der Göttin, unabhängig davon wie dieser auch sein mag. Im Laufe der Geschichte lernt sie auch so immer mehr über sich selbst und den wahren Pfad Velvaryas. Für Velvarin spielt die Umsetzung der höheren Ebene in die materiellen Welt eine wesentliche Rolle und da sie als Medium dient, wird sie auch alles Erdenkliche dafür tun. Und sie kann auf bedingungslose Hilfe des Anführers Vaycor zählen, der dies in die Reihen der Elitegarde weiterträgt und allen klar macht, wieviel auf dem Spiel steht.