Volk: Velven

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 2280 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Myrana Perlon, Großvater Andrath Talyn, Mutter Kenareth Talyn, Onkel Albion Talyn, Tante Agarath Talyn

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Arrica Kodai, Vaycor Kodai, Lennox Kodai, Kylvarj Kodai, Lecy Kodai

 

Erscheinungsbild:

Merpheus zählt eher zu den Eremiten und verbringt lieber Zeit alleine. Daher kleidet er sich auch nicht unbedingt angemessen. Eine lange, graue Robe und feste, lederne Stiefel. Einen langen, grauen Bart und stets seinen Stab zur Hand. Er wirkt äußerst groß und trägt von seinen Brüdern das längste Haar. Seine butterweiche Stimme und sein wohlüberlegter Rat halfen der Garde schon öfters. Durch sein unbändiges Wissen an Natur- und Kräuterkunde ist er schon wie eine Enzyklopädie. Obwohl er noch nicht so alt ist, lässt sein Auftreten dies aber vermuten. Merpheus bewegt sich etwas langsamer fort. Aber auch nur deshalb, weil er sein Umfeld genau im Blick hat. 

 

Eigenschaften:

Er hört es nicht gerne, wenn seine Ausrüstung als Bewaffnung zählt. Merpheus meidet den Kampf, wo es auch nur möglich ist. Das was er ständig bei sich trägt ist ein langer Stab aus einem seltenen Hartholz der Derak Wälder. Einst als Jüngling gefunden und mithilfe seines Bruders Vaycor gefertigt. Viele Jahre verbrachte er damit, das nussbraune Holz zu verfeinern und magisch aufzuladen. Die Spitze erinnert an eine sich öffnende Hand, die wiederum eine Kristallkugel umfasst. Doch ist das kein gewöhnlicher Kristall, sondern eine Art Diamant aus einer Winterhöhle weit im Osten Telonions. Es ist ein Artefakt aus einer längst vergangenen Reise zum Golem Gebirge. Der Zauber der Magie lässt hier die faszinierendsten Farbspiele zu und spendet Licht und Wärme, wo er auch immer ist.

 

Eigenschaften:

Er stellt die Verbindung tiefgründiger Naturverbundenheit und uraltem, bewahrten Wissen dar. Merpheus ist der wohl mysteriöseste Charakter der Familie Kodai. Mit seinem schamanischen Auftreten und seinem Kleidungsstil, der an die Druiden der Nordlande erinnert, wirkt er eher als Fremder als an ein Bruder der Familie. Als altehrwürdiger Meister zählt es zu seinen fundamentalen Eigenschaften mit der Natur kommunizieren zu können. Natürlich kann das jeder, doch nicht in solchen Worten und Gefühlen wie er. Die Pflanzen und Tiere sprechen zu ihm und nur er ist in der Lage diese Mitteilungen richtig zu deuten und auch verständlich Antwort zu geben. Selbst den Elfen scheint er ein großes Mysterium zu sein und sie werden nicht gänzlich schlau aus ihm. Schon aus dem Grunde, dass er nachts mit entwurzelnden Bäumen durch die Wälder zieht. Seine Trancezustände, welche ihn geistig von der materiellen Dimension abheben, können nur von den Weisesten verstanden werden.

Da er im vollständigen Einklang mit der Natur lebt, hält er sich auch nicht gerne innerhalb der Mauern von Avon auf. Seine Weisheit kommt selbstverständlich auch im Wissen der Kräuterkunde zur Geltung. Es gibt nahezu keine Kombination aus Pflanzen hinsichtlich Heilung und körperlicher sowie geistiger Erweiterung, die ihm nicht bekannt wäre. Auch studiert er seit langer Zeit die alten Schriften der Länder und ist somit sehr belesen was die Geschichte der Welt betrifft. Obwohl das Zeitalter des Vergessens den Großteil der Welt in eine Illusion gestürzt hat, schien dies an ihm vorbeigegangen zu sein. Er trägt als einer der Wenigen uraltes Wissen in sich und ist bereit dieses mit jenen zu teilen, die bereit dafür sind. Allerdings ist er seit jeher ein Einzelgänger und hält nur den nötigen Kontakt aufrecht. Die Gesellschaft der Tiere zieht er vor.

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Abstammung:

Der Familienname Kodai trägt seit unzähligen Monden Gewicht in Avon. Schon sein Vater Valcaun war als großer Anführer bekannt. Zur damaligen Zeit, als die Elite Avons nur eine Handvoll Soldaten zählte, genossen seine Eltern hohen Rang im Königshaus. Seine Mutter Kenareth war für die strategische Verpflegung verantwortlich, wirkte stets als maßgeblicher Rat im Hintergrund und war als das Oberhaupt für den örtlichen Anbau von Heilkräutern bekannt. Dass das Bündnis des Friedens stets das Ziel war, ist kein Geheimnis. Dennoch verloren Valcaun und Kenareth ihr Leben vor wenigen tausenden Monden in der Lymoth Schlacht, welche bis heute die Länder in Nord- und Südlymoth aufteilt (siehe Weltkarte Kuz-Dunan und Telonion). Gerüchte um Verrat und Gier ließen kein gutes Licht auf Valcaun und die Familie Kodai fallen. Doch wurde nie aufgeklärt, wieviel Wahrheit dem zu schenken ist und auch die Leichname der Eltern wurden nie gefunden. Manch einer trägt wohl noch die Hoffnung in sich, dass Valcaun und Kenareth noch irgendwo in den Ländern Lymoths leben. Die Gerüchte sind über die Jahre so ineinander verkettet, dass auch angenommen wird, der Familie Kodai wurden Lügen untergeschoben um sie fortzujagen.

Die Familien Telith und Talyn, welche die Großeltern Merpheus' und seiner Geschwister waren, sollen zu den ältesten Generationen Vanyas zählen und gehen bis ins zweite Zeitalter zurück. Da aber viel an Wissen und Aufzeichnungen im dritten und gegenwärtigen Zeitalter verloren gingen, lässt sich deren Ursprung nicht gänzlich nachvollziehen. Es werden Siedler des Marlaz Waldes vermutet, die Generationen zuvor ihren Ursprung wieder auf dem Kontinent Vanya fanden.

 

Leben:

Als er ein kleiner Velv war zog er mit seinem kräftigen Bruder Kylvarj stets durch die Lande. Fernab der Familie schien ihm schon damals die Priorität daran gelegen zu haben, die Natur zu erforschen und sie zu verstehen. Sie zogen gemeinsam durch Berg und Tal. Dabei stießen sie auch auf viele Pergamente und vergessene Schätze uralter Zeit. Dieses Wissen und deren Entschlüsselung waren fundamentale Gründe, weshalb der Wissensdurst nie gänzlich gestillt werden konnte. Die Weiterentwicklung in der Braukunst von Tränken bescherte positive Aspekte wie Steigerung von Wundheilung und Vitalität. Aber auch jene, die Wut von Kylvarj in den Griff zu bekommen.

Obwohl Merpheus es vorzog als Eremit umherzuziehen, machte ihm die Anwesenheit seines Bruders nichts aus. Im Gegenteil. Beide hatten nie viel miteinander zu reden und die Tage vergingen oftmals ohne Wort. Es konnte auch passieren, dass sie über einen großen Zeitraum hinweg getrennte Wege gingen, bis sie sich irgendwann wieder zufällig begegneten. Gerade dann, wenn Merpheus in andere Sphären eintauchte, war er ohnehin nicht ansprechbar gewesen.

Der Berg seiner Erfahrungen häufte sich immer mehr an. In meditativen Trancezuständen verband er sich mit der geistigen Welt, erhielt Einblicke auf die Hintergründe des Seins und verinnerlichte das Wissen seiner vergangener Inkarnationen. Dies sollte seinem Bruder und Anführer Vaycor später selbst in Bezug auf dessen Leben offenbart werden. Doch bis dahin würde Merpheus mit niemandem darüber sprechen können, da der aktuelle Bewusstseinszustand stets maßgebend und entscheidend ist. Entscheidend über das Verständnis an Wissen und über die Verbindung mit den höheren Dimensionen. Die einzige die ihn verstanden hätte wäre Velvarin gewesen. Doch sollte sie ihr eigenes Schicksal erfüllen und ihre persönliche Offenbarung mit der göttlichen Ebene erfahren.

 

Ziele:

Merpheus wünscht sich nichts sehnlicher als den Frieden mit der Natur. Mit dem Aufblühen des alten Wissens und der Rückkehr zu den Wurzeln. Es ist fundamental wichtig sich auf die Reise zu begeben, um sich selbst kennen zu lernen. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Diese Fragen sind für den Magier von großer Bedeutung auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Daher hat er sein Leben dem Studium verschrieben. Dem Studium um die Welt und sich selber zu verstehen.



Volk: Goblin

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 360 Monde

 

Familienmitglieder: 

Mütterlicherseits: Großmutter Marta Graustein, Großvater Friedbert Weißglöckchen, Mutter Pelfinja Graustein, Tante Ida Graustein, Onkel Jarson Graustein, Onkel Gerold Graustein.

Väterlicherseits: Großmutter Jahna Eschenbach, Großvater Maglo Kirschkern, Vater Tolo Eschenbach, Onkel Gilbert Eschenbach, Tante Lizzy Eschenbach.

Geschwister: Lemy Eschenbach

 

Erscheinungsbild:

Goblins erreichen im Normalfall eine äußerst geringe Größe. Sie reicht meistens einem Zwerg bis zu den Schultern und nur in Ausnahmefällen wachsen sie auf Augenhöhe heran. Nilfo zählt nicht zu den Sportlichsten, daher ist er etwas fülliger als seine Genossen. Seine Bekleidung besteht üblicherweise aus einer gemütlichen Hose und einer Art Stoffrüstung. Beides in bunten, aber dunklen Farben. Einst ließ er sich das Abbild eines Kochlöffels auf die Vorderseite nähen, als Zeichen seiner Wertschätzung für Nillys Kochkunst. Dies trägt er aber selbstverständlich nur Zuhause, da er sich im Kampfe in eine Kettenrüstung wirft. Seine Gangart könnte man belächeln, da sie wie bei den meisten Goblins etwas seltsam aussieht. Das liegt an ihren kurzen Beinen, aber heißt noch lange nicht, dass sie langsam wären. Nilfo trägt einen kürzeren Haarschnitt. Seine blonden, geraden Haare reichen ihm bis zu den Ohren und sehen öfters zerzaust aus. Die Gutmütigkeit steht ihm ins Gesicht geschrieben und das macht ihn zu einem gern gesehenen Gast in Tavernen. Mit seinen geheimnisvollen, hellen Augen und seiner heiteren Stimme findet er dort immer Anschluss.

 

Bewaffnung:

Trotz seiner Größe hat er sich eines Tages dafür entschieden, bei Kämpfen ganz vorne zu stehen. Sein riesiger Schild, der fast so groß ist wie er selbst, wurde natürlich von Lennox geschmiedet und vergoldet. Das Emblem der Garde als Symbol in der Mitte und die feinsten Verschnörkelungen außen herum. Hier und da kleine Abbildungen von Drachen, die sich ihren Weg über den Schild bahnen. Für die Waffe hat sich Nilfo nie gänzlich festgelegt. Es handelt sich dabei um eine kleine Holzkeule mit Eisenumrandungen oder um eine handliche Axt. Für riesige Krieger, wie zum Beispiel Tardluk, erscheint diese Montur wie ein Spielzeug, doch für einen Goblin sind sie natürlich perfekt. Die Kampfkunst, die Nilfo praktiziert, konzentriert sich eher auf das Aufhalten von Angriffen. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Gegner ist. Der Goblin hat über die Jahre gelernt was es heißt, Energien in den Boden abzuleiten und so kann der Schlag auf seinen Schild noch so stark sein, Nilfo bleibt standhaft.

 

Eigenschaften:

Nilfo ist rundum bekannt für seinen Mut und seinen Gerechtigkeitssinn. Er ist ein standhafter Beschützer und hat dies im Laufe der letzten Jahre mehrmals unter Beweis gestellt. Er hat einen Kämpfergeist und wo auch immer sich die Gelegenheit bietet dies auszubauen und weiterzubilden, so wird Nilfo davon Gebrauch machen. Dass Goblins höchstens die Größe eines Zwerges erreichen können hat ihn noch nie interessiert und ihn nie daran gehindert, sich vor seine Familie und Freunde zu stellen. Im Gegenteil. Welcher große Troll würde schon einen kleinen, flinken Goblin zu fassen bekommen?

Er liebt das entspannte und lockere Leben. Sollte es jemand tatsächlich mal schaffen ihn auf die Palme zu bringen, so ist sein Zorn binnen Sekunden auch wieder verflogen. Nilfo kann es auch nicht leiden, wenn man sich über Kleinigkeiten aufregt. Zum Beispiel das kleinkarierte Verhalten von Elleryn ist für ihn absolut nicht nachvollziehbar. Das Leben ist viel zu kurz um seine Energie für belanglose Dinge zu verschwenden. Und wenn er gerade nicht mit irgendeinem Kampf beschäftigt ist, so genießt er die fabelhafte Kochkunst seiner Gattin Nilly. Eigentlich wollte er einst eigene Schilder für den Kampf herstellen, doch irgendwie ist Nilfo selbst beim Anbauen und Zubereiten von Lebensmitteln gelandet. 

Er ist stets freundlich und hilfsbereit. Leider ist er auch sehr ungeduldig und kann sich nur schwer beherrschen, wenn etwas zu lange dauert. Auch seine Entscheidungen sollten von jemand anderem gefällt werden, da Nilfo nie viel Zeit verschwendet um über etwas nachzudenken. Und wenn man so will könnte man ihn als den Sparsamsten ganz Avons beschreiben. Niemand lebt so genügsam wie er. Eine etwas seltsame Art die auf verschiedene Art und Weise beäugt wird.

 


Abstammung:

Seine Abstammung ist auf den Südwesten Kuz-Dunans zurückzuführen. Seine Großeltern mütterlicherseits Marta Graustein, Friedbert Weißglöckchen und väterlicherseits Jahna Eschenbach und Maglo Kirschkern stammen aus der Stadt Thokshok. Das Land nennt sich Fultrahl und ist bekannt für das Tal der Goblins. Nach dem großen Krieg konnten sie sich spätestens seit dem gegenwärtigen Zeitalter des Vergessens dort entfalten. Nilfos Eltern Pelfinja Graustein und Tolo Eschenbach waren ständig auf hoher See unterwegs. Sie überquerten einst das Weltmeer Ithileth und legten im Osten Libarrons an. Dort verbrachten Pelfinja und Tolo einige Jahre bei den Waldelfen in der Stadt Perlfort, ehe sie nach Vanya aufbrachen. 

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Leben:

Während dieser Reise gebar Pelfinja ihren ersten Sohn Nilfo. Dies soll angeblich in der Nähe des schwarzen Sees geschehen sein und dies schien eine Erklärung für seinen unermüdlichen Heldenmut zu sein. Sein Bruder Lemy kam einige Monde später in der Stadt Avon zur Welt. Während Pelfinja eher die erworbene Häuslichkeit pflegte, machte sich Nilfos Vater Tolo täglich auf den Weg zum Markt. Vom Seemann zum Fischer. Er pendelte oft zwischen dem Hafengebiet nahe der Stadt Wyncol und Avon. Während dieser Zeit wuchsen Nilfo und Lemy allmählich zu ansehnlichen Goblins heran. Und während Lemy sich im Gelehrtenviertel wiederfand, war das größte Ziel für Nilfo ein Teil der mutigen Truppen des Schlosses zu werden.

So kam es auch, dass die Brüder getrennte Wege gingen und Nilfo sich ganz und gar der Garde verschrieb. Während dieser Zeit lernte er Nilly Haselnuss kennen und war sofort hin und weg von ihr. Nur 20 Monde nach ihrer Bekanntschaft gingen sie in der Stadt Breckpaz den Bund der Ehe ein und dieses Glück sollte bis zum heutigen Tage anhalten. Nilfo, der fortan ebenfalls den Namen Haselnuss trug, gab der Elitegarde in Avon sein Potential preis. Sein eiserner Wille und sein Mut waren eine Seltenheit und so erhielt er eine besondere Ausbildung. Dass seine Fähigkeiten und die fabelhafte Kochkunst seiner Gattin eine große Bereicherung für die Garde darstellen sollte, war offensichtlich. Beide wurden zu untrennbaren Mitgliedern der Elitegarde und ein Teil dieser familiären Gemeinschaft.

Trotz seiner Eigenheiten genießt Nilfo bis heute einen hohen Stellenwert unter Vaycors Gefolgschaft und steht bei der Verteidigung, ob Training oder nicht, ganz weit oben. Den Umgang mit Schild und Axt macht ihm so schnell keiner nach, obwohl er sich manchmal nicht entscheiden kann ob er nun eine Axt, eine Keule oder doch ein Schwert mit in den Kampf nimmt.

 

Ziele:

Nilfos eigentliches Ziel wäre ein absolut entspanntes Leben. Ein Leben, in dem Krieg ein Fremdwort ist und er den ganzen Tag gemütlich an einem See oder Bach liegen kann. Er war nie jemand für die große Arbeit und er sucht immer nach dem kürzesten Weg um das zu erreichen, was er möchte. Das spiegelt sich schon allein im Kochen wieder. Sollte es vorkommen, dass er seiner Gattin Nilly aushilft oder sogar selbst kocht, dann macht er es sich so einfach wie nur möglich. Nicht selten kommt es vor, dass er zum Beispiel Knollen und andere Pflanzen alle im selben Topf kocht.

Zu einem entspannten Leben zählt natürlich auch seine Frau Nilly. Daher steht sie in seinen Lebenszielen auch ganz oben und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dieses entspannte Leben mit ihr zu teilen. Frieden, Harmonie und gutes Essen.

Volk: Velven

Rolle: Protagonist der Garde

Alter: 2550 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Myrana Perlon, Großvater Andrath Talyn, Mutter Kenareth Talyn, Onkel Albion Talyn, Tante Agarath Talyn

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Arrica Kodai, Kylvarj Kodai, Merpheus Kodai, Lennox Kodai, Lecy Kodai

 

Erscheinungsbild:

Vaycor Körperbau ähnelt dem seines Bruders Lennox. Beide haben dort ein gesundes Mittelmaß und sehen somit relativ normal aus. Er trägt meistens die verschnörkelte Rüstung der Garde. Doch das darf keineswegs mit einem Haufen Metall verglichen werden. Der feinste Stoff und die edelsten Verzierungen zeichnen diese Kleidung aus. Sie wurde natürlich von Elleryn angefertigt und ihre Struktur ist so beschaffen, dass sie äußerst robust aber leicht zugleich ist. Das Eindringen von Pfeilen und Hiebe mit dem Schwerte sind kein leichtes Unterfangen. Eine uralte Webetechnik und die nötige Magie machen sie zu Elleryns Meisterwerk. Es gibt sie in weißer Farbe mit dunkler, silberner Verzierung oder in schwarzer Farbe mit heller, goldener Verzierung. Vaycor trägt außerdem dunkelblondes, kurzes Haar. Normalerweise hat er keinen Bart, doch hin und wieder lässt er sich die verschiedensten Kreationen wachsen. Seine Augen leuchten hellblau und seine Stimme klingt angenehm warm. Er zählt zwar nicht zu jenen, dessen Auftritte von allen Anwesenden vernommen werden, doch sein Wort hat Gewicht und jeder hört ihm gerne zu. Sein wohlüberlegtes Handeln und seine Empathie sind nicht umsonst maßgeblich für seine Position in der Elitegarde verantwortlich.

 

Bewaffnung:

Dass Vaycor Kodai ein Meister in der Drechselkunst ist, sollte inzwischen bekannt sein. Wenn es um hölzerne Waffen aller Art oder auch nur um Möbelstücke geht, ist er die perfekte Anlaufstelle. Seine ursprüngliche Bewaffnung bestand aus einem Schild, einem Speer und einem Wurfspeer. Der einst von Lennox gefertigte Schild mit dem Emblem der Garde trägt er nach wie vor. Die beiden Waffen hat er natürlich selbst erschaffen. Der Speer wurde aus einem sehr harten und verhältnismäßig schwerem Holz gedrechselt. Es dient hauptsächlich für den Nahkampf und daher legte er großen Wert auf Präzision und robustes Metall. Der Wurfspeer hingegen weist einen wesentlich dünneren Stab auf und auch die Spitze ist um einiges schlanker. Hierbei geht es um eine gute Wurfeigenschaft, die diese Waffe somit für den Fernkampf klassifiziert. Seit geraumer zeit hat Vaycor seinen Nahkampfspeer gegen ein Schwert ausgetauscht. Dieses wurde selbstverständlich von Velvarin erschaffen und erinnert ein wenig an ihren riesigen, schwarzen Zweihänder. Auch hier schmückt das Emblem der Garde den Griff und die rasiermesserscharfe Klinge ist mattgrau. Demnach unterrichtet die Elfe den Anführer beim Umgang mit dieser Waffe.

 

Eigenschaften:

Vaycor Kodai ist bekannt durch seine Entschlossenheit und sein Einheitsbewusstsein. Seine unglaubliche Zielstrebigkeit und sein Sinn für das Wohlergehens aller macht ihn zum perfekten Anführer. Ein wahrer König ist der größte Diener seines Volkes und ein wahrer Captain verlässt als letzter das Schiff. Diese Bezeichnungen treffen vollständig auf ihn zu. Er mag vielleicht nicht der Stärkste seiner Familie sein, doch seine Techniken und Strategien sprechen für sich. Demnach ist er ein Meister im Umgang mit dem Speerkampf. Er ist der geborene Führer und hatte nie ein Problem damit sein Schicksal als solches anzuerkennen.

Niemand in ganz Avon macht ihm in der Drechselkunst etwas vor. Vaycor hat in dieser Handwerkskunst meisterliche Perfektion geschaffen und so ist er die erste Wahl für diejenigen, die einen unverwechselbaren Bogen, Speer oder Stab suchen. Es gibt natürlich Punkte, die man als problematisch bezeichnen könnte. Vaycor traut sich im Großen und Ganzen nicht das zu, was er wirklich könnte. Dies spiegelt sich auch im Verlauf der Geschichte wieder, in der er sich an Velvarin orientiert. Auch zählen neue Situationen nicht gerade zu seinen Spezialitäten, woraufhin er viel zu vorsichtig damit umgeht. Wenn dann noch Gefühle ins Spiel kommen, dann könnte ihn das etwas ins Schwanken bringen. Doch seine unglaubliche Treue und Bereitschaft sein Leben für die Garde zu geben gleichen diese Eigenschaften stets aus.

 


Abstammung:

Der Familienname Kodai trägt seit unzähligen Monden Gewicht in Avon. Schon sein Vater Valcaun war als großer Anführer bekannt. Zur damaligen Zeit, als die Elite Avons nur eine Handvoll Soldaten zählte, genossen seine Eltern hohen Rang im Königshaus. Seine Mutter Kenareth war für die strategische Verpflegung verantwortlich, wirkte stets als maßgeblicher Rat im Hintergrund und war als das Oberhaupt für den örtlichen Anbau von Heilkräutern bekannt. Dass das Bündnis des Friedens stets das Ziel war, ist kein Geheimnis. Dennoch verloren Valcaun und Kenareth ihr Leben vor wenigen tausenden Monden in der Lymoth Schlacht, welche bis heute die Länder in Nord- und Südlymoth aufteilt (siehe Weltkarte Kuz-Dunan und Telonion). medieval 1753740 1280Gerüchte um Verrat und Gier ließen kein gutes Licht auf Valcaun und die Familie Kodai fallen. Doch wurde nie aufgeklärt, wieviel Wahrheit dem zu schenken ist und auch die Leichname der Eltern wurden nie gefunden. Manch einer trägt wohl noch die Hoffnung in sich, dass Valcaun und Kenareth noch irgendwo in den Ländern Lymoths leben. Die Gerüchte sind über die Jahre so ineinander verkettet, dass auch angenommen wird, der Familie Kodai wurden Lügen untergeschoben um sie fortzujagen.

Die Familien Telith und Talyn, welche die Großeltern Vaycors und seiner Geschwister waren, sollen zu den ältesten Generationen Vanyas zählen und gehen bis ins zweite Zeitalter zurück. Da aber viel an Wissen und Aufzeichnungen im dritten und gegenwärtigen Zeitalter verloren gingen, lässt sich deren Ursprung nicht gänzlich nachvollziehen. Es werden Siedler des Marlaz Waldes vermutet, die Generationen zuvor ihren Ursprung wieder auf dem Kontinent Vanya fanden.

 

Leben:

Als Jüngling verbrachte er stets viel Zeit mit seinem Bruder Lennox. Von ihm lernte er auch das strategische Verhalten und bis heute holt er sich den ein oder anderen Ratschlag des Heerführers ein. Die beiden Positionen sind nicht zu verwechseln. Lennox führt das Heer und Vaycor die gesamte Eliteeinheit Avons. In jungen Jahren verschrieb er sich dem Handwerk mit dem Holz und trieb sich dort schon in den Werkstätten der Stadt herum. Er lernte hauptsächlich von seinem Vater Valcaun, dessen Kunst hohes Ansehen genoss.

Nachdem Verschwinden seiner Eltern wurde dringend ein Nachfolger gesucht und mit Abstimmung des Volkes gelang Vaycor Kodai bereits in frühen Jahren an die Spitze. Man könnte es mit der Regentschaft eines Königs vergleichen, doch hatte diese riesige Stadt niemals einen. Denn der höchste Rang wird zwar respektiert und geschätzt, aber ist er deswegen nicht mehr oder weniger wert als ein anderes Leben. Gleichberechtigung und Wertschätzung eines jeden Wesens sind von großer Bedeutung.

Die Familie Duwath kam erst später ins Spiel und Vaycor spürte schon damals eine tiefe Verbundenheit zu Velvarin. Doch dies darf nicht falsch verstanden werden. Es geht seelenübergreifend und über das Leben hinaus. Über die Vergangenheit der drei Duwath Schwestern wurde er, so wie alle anderen nicht schlau. Es lag der Schleier eines großen Geheimnisses um diese Elfen und Vaycor machte es sich zur Lebensaufgabe ihnen zu helfen. Im Buchverlauf wird offenbart, um welche bedeutende Mission es sich dabei handelt. Seither hat er sein Leben dem Schutze Avons, der Zukunft Velvaryas und natürlich der Göttin Jayne voll und ganz verschrieben.

 

Ziele:

Die oberste Priorität die Vaycor verfolgt ist der Frieden der Welt. Er legt dabei vollstes Vertrauen in Velvarin, die unmittelbar mit der Göttin in Kontakt steht. Deshalb hat es hier und da den Anschein, als wäre sie der Anführer und nicht Vaycor. Er weiß um die göttliche Mission und was auf dem Spiel steht. Nichts ist wichtiger, als den rechtmäßigen Platz von Licht und Liebe einzufordern und die Welt vom Bösen zu läutern.

Volk: Velven

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 970 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Myrana Perlon, Großvater Andrath Talyn, Mutter Kenareth Talyn, Onkel Albion Talyn, Tante Agarath Talyn

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Arrica Kodai, Kylvarj Kodai, Merpheus Kodai, Lennox Kodai, Vaycor Kodai

 

Erscheinungsbild:

Die jüngste Schwester der Familie Kodai hat ein äußerst zurückhaltendes Erscheinungsbild. Sie würde niemals wagen das große Wort zu führen und ist durch und durch ein unerfahrenes Küken. Sie trägt von allen die dunkelste Hautfarbe, so als wäre sie stets gut gebräunt. Ihre Figur wirkt körperbetont aber noch nicht ausgereift. Sie wird kaum wahrgenommen, egal wo sie auftritt. Ihr Haar trägt sie schulterlang und meist weiß gefärbt. Dies scheint für Lecy eine besondere Bedeutung zu haben. Das Leuchten in ihren Augen hat sie vermutlich von ihrer Mutter Kenareth und durch ihren Teint strahlt dieses umso mehr. Lecys Gesicht ist von zierlicher Natur und bei genauerem Hinsehen erkennt man die Ähnlichkeit mit Arrica. Ihre Stimme klingt sehr dünn und wenn sie jemand akustisch verstehen soll, dann muss sie generell etwas lauter sprechen als die anderen. Normalerweise trägt sie luftige Kleider und geht ihren Aufgaben im Schlosshof nach. Doch auch ihr wurde die Rüstung der Garde zuteil und selbst ein Nesthäkchen wie Lecy sieht darin wie eine Kriegerin aus. Wie beim Kleidungsstil so auch bei Kampftechniken eifert sie ihrer großen Schwester nach. Arrica scheint ihr greifbarstes Vorbild zu sein.

 

Bewaffnung:

Obwohl sie in allen Bereichen in die Fußstapfen Arricas treten will, richtet sie sich bezüglich der Kampfart nach ihrem Bruder Vaycor. Wahrscheinlich deshalb, weil Lecy ein unfassbarer Tollpatsch ist und die Schattenkünste ihrer Schwester nicht im Entferntesten nachahmen könnte. Sie ist im Umgang mit Schild und Speer noch ein Lehrling. Beides wurde ihr von Vaycor aus Holz erschaffen und dient ihr im Training. Solang sie nicht in einen ernsten Kampf verwickelt ist, wird sie auch kein besseres Equipment benötigen. Zwar hat sich ihr Bruder bei der Herstellung durchaus Mühe gegeben, aber man sieht schon, dass es nicht das Hochwertigste ist. Für Lecys Bedürfnisse und Lernfortschritte aber durchaus ausreichend. Außerdem sollen ihre echten Waffen, jener Schild und Speer, die von derselben Qualität und Magie sind wie die Bewaffnung ihrer Geschwister, längst erschaffen worden sein. Dabei handelt es sich um einen mittleren Eisenschild, welcher von Lennox geschmiedet wurde und ein spezieller Speer, an dem einst Vaycor und Velvarin arbeiteten. Es müsse nur noch der Zeitpunkt eintreten, wo sie reif und erfahren ist um davon Gebrauch machen zu können.

 

Eigenschaften:

Die Jüngste und Unerfahrenste der Familie Kodai ist Lecy. Mit gerade einmal 970 Monden ist sie der Grünschnabel der Elite und ihre Kampfkunst lässt sehr zu wünschen übrig. Sie erweckt stets einen kindlichen Eindruck und wird von vielen nicht ernst genommen. Ihr ängstliches und naives Verhalten führt stets dazu, dass immer jemand ein Auge auf sie haben muss. Sie denkt nicht über den Tellerrand hinaus und handelt sich so oft Probleme ein. Der Grund für die Aufnahme in die Garde war ihr unerschöpfliches Potential an Entschlossenheit und Lernbereitschaft. Das macht sie zu einer wahren Tochter der Familie Kodai. Sie ist stets zuvorkommend und hilfsbereit in allen Lebenslagen. Auch zählt sie nicht zu jenen, die sich über sogenannte Lehrlingsaufgaben aufregen. Lecy akzeptiert es, dass es einfach dazu gehört die Stiefel von Höherrangigen zu säubern oder den Schankraum zu fegen. Manchmal kann sie mürrisch werden, da ihr die nötige Motivation fehlt, aber im Inneren weiß sie um die Notwendigkeit dieser Aufgaben.

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Trotz ihres naiven Verhaltens erkennt sie sehr wohl ihren Fortschritt und weiß was sie kann. So beteiligt sie sich regelmäßig an Trainingseinheiten von Kämpfen und Meditationen. Wissbegierig unterhält sie sich oft mit den Mitgliedern der Garde, um alle Informationen aufzusaugen und um daraus wachsen zu können. Das richtige Handwerk hat sie bislang noch nicht gefunden und beteiligt sich so in den Gärten. Wahrscheinlich möchte sie ihrer Schwester Arrica die besten Zutaten für deren Kochkünste liefern. Es ist kein Geheimnis, dass Arrica einst ein großes Vorbild für sie war und sie sich so auf eine Art und Weise erkenntlich zeigen möchte. Noch heute hat sie ab und an ein tollpatschiges Auftreten und sie glaubt, dass ihr längst die Anerkennung einer ausgewachsenen und reifen Velve zusteht.

 


Abstammung:

Der Familienname Kodai trägt seit unzähligen Monden Gewicht in Avon. Schon ihr Vater Valcaun war als großer Anführer bekannt. Zur damaligen Zeit, als die Elite Avons nur eine Handvoll Soldaten zählte, genossen ihre Eltern hohen Rang im Königshaus. Lecys Mutter Kenareth war für die strategische Verpflegung verantwortlich, wirkte stets als maßgeblicher Rat im Hintergrund und war als das Oberhaupt für den örtlichen Anbau von Heilkräutern bekannt. Dass das Bündnis des Friedens stets das Ziel war, ist kein Geheimnis. Dennoch verloren Valcaun und Kenareth ihr Leben vor wenigen tausenden Monden in der Lymoth Schlacht, welche bis heute die Länder in Nord- und Südlymoth aufteilt (siehe Weltkarte Kuz-Dunan und Telonion). Gerüchte um Verrat und Gier ließen kein gutes Licht auf Valcaun und die Familie Kodai fallen. Doch wurde nie aufgeklärt, wieviel Wahrheit dem zu schenken ist und auch die Leichname der Eltern wurden nie gefunden. Manch einer trägt wohl noch die Hoffnung in sich, dass Valcaun und Kenareth noch irgendwo in den Ländern Lymoths leben. Die Gerüchte sind über die Jahre so ineinander verkettet, dass auch angenommen wird, der Familie Kodai wurden Lügen untergeschoben um sie fortzujagen.

Die Familien Telith und Talyn, welche die Großeltern von Lecy und ihrer Geschwister waren, sollen zu den ältesten Generationen Vanyas zählen und gehen bis ins zweite Zeitalter zurück. Da aber viel an Wissen und Aufzeichnungen im dritten und gegenwärtigen Zeitalter verloren gingen, lässt sich deren Ursprung nicht gänzlich nachvollziehen. Es werden Siedler des Marlaz Waldes vermutet, die Generationen zuvor ihren Ursprung wieder auf dem Kontinent Vanya fanden.

 

Leben:

Lecy begeisterte sich bereits als kleines Mädchen für die gesamte Natur. Seit sie denken kann steht sie in engem Kontakt mit den Wäldern und Bergen. Obwohl sie sich stets viel an ihre Schwester Arrica orientierte, unternahm sie auch die ein oder andere Reise mit ihrem Bruder Merpheus. Jede Fassette der Natur erkunden und erleben war ihr schon immer wichtig gewesen. Sie hielt nie viel von den großen Bauten der Städte und genoss die Wildnis in der Arrica zuhause war. Sie lernte von ihr, so wie Arrica die städtischen Sitten von Lecy abschaute um sich später integrieren zu können. Obwohl Arricas richtige Mutter Trixie Kowaq in Lecys Augen eine sonderbare Gestalt war, so kam ihr nie in den Sinn mehr zu hinterfragen. Es war eine begleitende Gestalt für die Schwestern und eine spätere Offenbarung sollte Klarheit schaffen. Außerdem war die Bekanntschaft zwischen Lecy und Arricas Mutter von kurzer Dauer, da Trixie ihre Tochter alsbald verlassen sollte.

Im späteren Verlauf wurde Arrica als Mitglied der Garde einberufen und so verblasste allmählich ihre Vorbildfunktion für Lecy. Diese orientierte sich fortan an ihrem Bruder Vaycor. Nach jahrelanger Ausübung verschiedenster Kampfkünste schien sie ebenfalls im Umgang mit dem Speer Gefallen gefunden zu haben und versuchte so viel wie möglich von ihrem Bruder zu lernen. Deshalb trug sich auch eine Zeit der getrennten Wege zu, in der Arrica und Lecy relativ wenig miteinander zu tun hatten. Es ist nach wie vor notwendig, dass Lecy ihrer Position als Nesthäkchen bewusst wird und dies auch zu spüren bekommt. Jedoch geschieht alles mit dem nötigen Respekt und nie würde ihr jemand der Garde Unrecht antun. So wird sie genau wie alle anderen zu großen Festen oder Ratsitzungen einberufen und ihre Stimme erhält vollständiges Gewicht.

 

Ziele:

Da Lecy noch so jung ist, kann man hier nicht von den großen Zielen sprechn. In ihrem Kopf möchte sie so gewandt und effektiv werden wie Arrica. Trotz gewisser Differenzen genießt diese auf eine Art und Weise Respekt in der Garde. Und genau das ist es, was Lecy auch möchte. Sie möchte respektiert werden und die gebührende Wertschätzung ihrer Künste erhalten. Sie möchte auf gleicher Stufe mit den anderen stehen und ihnen im Kampfe sowie im Alltag eine wertvolle Hilfe sein.

Volk: Velven

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 1850 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Myrana Perlon, Großvater Andrath Talyn, Mutter Kenareth Talyn, Onkel Albion Talyn, Tante Agarath Talyn

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Arrica Kodai, Vaycor Kodai, Merpheus Kodai, Lennox Kodai, Lecy Kodai

 

Erscheinungsbild:

Kylvarj ist der stärkste und breiteste der Familie Kodai. Er trägt meistens seinen riesigen Mantel, den er einst aus den Überresten eines Bären anfertigen ließ. Dies war kein einfaches Unterfangen, denn Kylvarj hat das riesige Tier nicht zum Spaß erlegt. Einst waren er und Merpheus auf Wanderschaft im östlichen Gebirge vom Land Paurites, welches zum Kontinent Nol-Derak zählt. Dort wurden sie von einem gigantischen Bären angefallen und Kylvarj geriet in Rage. Nur so konnte er es mit dem Tier aufnehmen. Noch heute schmückt eine Narbe über seinem rechten Auge sein Gesicht und soll eine Erinnerung an jenen Kampf sein. Kylvarj trägt außerdem langes, schwarzes Haar, welches mit goldenen Reifen zu einer Art Zopf geflochten wurde. Die Augenbrauen sind wesentlich fülliger, als die seiner Brüder und insgesamt hat er einen überdurchschnittlichen Haarwuchs. Fast jeden Tag ist Kylvarj mit der Rasur beschäftigt. Die rechte Gesichtshälfte überzieht eine Kriegsbemalung, die er sich schon in jungen Jahren ausgesucht hatte. Es ist ein flächendeckendes Muster in dunklem Lila, welches ausschließlich nur eine Hälfte bedeckt. Stellenweise sticht der normale Hautton hervor, wordurch das gesamte Muster gut zur Geltung kommt. Seine Augen sind zwar äußerst dunkel, jedoch geht ein Leuchten aus ihnen hervor und spätestens wenn er in Rage ist, wird dies für jeden erkenntlich. Einen Bart trägt er nicht, wodurch ihm die Haarentfernung umso mehr Arbeit bereitet. Kylvarjs Stimme zählt logischerweise zu den tiefsten der Garde. Die Präsenz seiner überaus kräftigen Statur in Kombination mit dem Klang seiner Worte legen sofort fest, mit wem man es zu tun hat. Er ist ein wahrhaftiger Riese unter den Velven.

 

Bewaffnung:

Im Normalfall bedient sich Kylvarj keinerlei Waffen. Seine Gegner haben genug damit zu tun, wenn er mit seinen riesigen Pranken angreift. Ist er der Raserei verfallen, kann er mit seiner bloßen Faust Wände einschlagen und kleinere Bäume wie Streichhölzer umknicken. Doch auch ein Gigant wie er trägt seine persönliche Waffe bei sich, die einst von seinem Bruder Vaycor erschaffen wurde. Es handelt sich dabei um eine sehr ausgefallene, große Keule. Das Holz stammt aus dem Gebiet des schwarzen Sees. Noch immer liegt ein Zauber darauf, was sie umso robuster und härter macht. Die Wucht, die Kylvarj mit dieser Waffe aufbringt zerschmettert alles was sich ihr in den Weg stellt. Rüstungen werden wie Blechdosen zerdrückt und Felsbrocken wie Kalkstein zerschlagen. Diese Keule schimmert in mattem Braunton und ist am Griff linear mit Edelsteinen geschmückt. Das Emblem der Elitegarde kennzeichnet sie und die zusätzlichen Beschwörungsformeln des Zwerges Athrys haben einst die Grundmagie des Holzes bestärkt.

 

Eigenschaften:

Jeder kennt Kylvarj als denjenigen, der nie das große Wort führt. Er steht stets im Hintergrund und beobachtet die Gesamtsituation. Niemals würde er sich nach vorn drängeln und sich als großer Krieger aufspielen. Im entscheidenden Augenblick ist er da und niemand rechnet mit ihm. Wenn er in den Raum tritt wird alles von seiner Präsenz erfüllt. Obwohl er es nicht leiden kann und es nicht zu seinen Zielen gehört so führt dies dazu, dass die gesamte Aufmerksamkeit aller Anwesenden für einen Moment auf ihn gerichtet ist. Kylvarjs Kraft ist unermesslich und schon sein Körperbau gleicht dem eines gewaltigen Bären. Für einen Velven ist er außerordentlich stark. Spätestens nach der Aufklärung um Arricas richtige Mutter stellte sich in der Familie Kodai die Frage, ob Kylvarj nicht auch nur ein Halbbruder sei. Keiner seiner Brüder kann ihm hinsichtlich seiner Stärke und seines Körperbaues das Wasser reichen. Er ist stets in einem ruhigen Zustand und wirkt sehr gelassen, doch jede Münze hat zwei Seiten. Wenn Kylvarj in einer Schlacht in den Wahn des Berserkers verfällt, sind seine Taten unberechenbar. Seine Kraft verdoppelt sich und sein blindwütiger Zorn vernichtet alles was sich in den Weg stellt. Selbst mit Riesen und Trollen kann er es problemlos aufnehmen. 

Obwohl er gerne alleine unterwegs ist genießt er die Gemeinschaft der Familie und der Garde. Er packt stets mit an wo Not am Mann ist und seine gutmütige Präsenz ist stets willkommen. Durch seine Kraft kann er Arbeiten durchführen, die normalerweise nur mit Hilfsmittel zu bewältigen wären. Dementsprechend ist auch sein Hunger. Wenn Nilly auftischt und weiß, dass Kylvarj dabei ist, so wird sie für ihn mindestens die dreifache Portion mit einberechnen.

 


Abstammung:

Der Familienname Kodai trägt seit unzähligen Monden Gewicht in Avon. Schon sein Vater Valcaun war als großer Anführer bekannt. Zur damaligen Zeit, als die Elite Avons nur eine Handvoll Soldaten zählte, genossen seine Eltern hohen Rang im Königshaus. Seine Mutter Kenareth war für die strategische Verpflegung verantwortlich, wirkte stets als maßgeblicher Rat im Hintergrund und war als das Oberhaupt für den örtlichen Anbau von Heilkräutern bekannt. Dass das Bündnis des Friedens stets das Ziel war, ist kein Geheimnis. Dennoch verloren Valcaun und Kenareth ihr Leben vor wenigen tausenden Monden in der Lymoth Schlacht, welche bis heute die Länder in Nord- und Südlymoth aufteilt (siehe Weltkarte Kuz-Dunan und Telonion). Gerüchte um Verrat und Gier ließen kein gutes Licht auf Valcaun und die Familie Kodai fallen. Doch wurde nie aufgeklärt, wieviel Wahrheit dem zu schenken ist und auch die Leichname der Eltern wurden nie gefunden. Manch einer trägt wohl noch die Hoffnung in sich, dass Valcaun und Kenareth noch irgendwo in den Ländern Lymoths leben. Die Gerüchte sind über die Jahre so ineinander verkettet, dass auch angenommen wird, der Familie Kodai wurden Lügen untergeschoben um sie fortzujagen.

Die Familien Telith und Talyn, welche die Großeltern Kylvarjs und seiner Geschwister waren, sollen zu den ältesten Generationen Vanyas zählen und gehen bis ins zweite Zeitalter zurück. Da aber viel an Wissen und Aufzeichnungen im dritten und gegenwärtigen Zeitalter verloren gingen, lässt sich deren Ursprung nicht gänzlich nachvollziehen. Es werden Siedler des Marlaz Waldes vermutet, die Generationen zuvor ihren Ursprung wieder auf dem Kontinent Vanya fanden.

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Leben:

Seine außerordentliche Masse und Kraft war schon in jungen Jahren zu sehen. Schon als Jüngling nahm er es mit den erwachsenen Kriegern der Velven auf und beteiligte sich am Kräftemessen wo er nur konnte. Obwohl sein Bruder Lennox stets als Stratege für ihn diente zog Kylvarj es vor mit Merpheus Zeit zu verbringen. Die Verbundenheit der Natur und das gewaltige Wissen an Pflanzen- und Kräuterkunde faszinierte ihn so lang er denken kann. Wahrscheinlich waren auch Ruhe und Entspannung der Wälder ein Grund dafür, dass er sich auch gerne alleine auf Wanderschaft begab.

Später war die Aufspaltung der Familie Kodai deutlicher zu spüren. Während Lennox und Vaycor zusammen die Kampfkunst ausübten machten sich Kylvarj und Merpheus auf den Weg in die Berge. Dort ergänzten sie sich wunderbar. Merpheus braute Tränke um Wunden zu heilen, Vitalitäten zu steigern und die Rage von seinem Bruder besser unter Kontrolle zu bekommen. Aber gänzlich trennte sich die Familie Kodai nie und fand sich immer wieder im Hofe Avons zusammen. Bis heute ist Kylvarj einer der Treusten und Stärksten der Elitegarde.

 

Ziele:

Kylvarj zieht es in die Natur zurück und deshalb verbringt er wie sein Bruder Merpheus viel Zeit außerhalb der Mauern von Avon. Seine Ziele bestehen darin, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren und herauszufinden, wer er wirklich ist. Wo kommt er her und was sind seine eigentlichen Aufgaben in dieser Welt? Deshalb versucht er stets sein Repertoire an Wissen mit dem von Merpheus zu kombinieren und so einen nahezu perfekten Weg zu beschreiten. Außerdem wünscht er sich eine klare Kommunikation mit den Tieren der Wälder und Berge. Nicht selten sitzt er einfach stundenlang an einem Ort um zu lauschen. Meditation abseits des Trubels ist für ihn von fundamentaler Bedeutung.