Volk: Elementarelfen

Rolle: Nebencharakter der Geschichte

Alter: unbekannt

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: unbekannt

Väterlicherseits: unbekannt 

Geschwister: unbekannt 

 

 

Erscheinungsbild:

Dieser spezielle Charakter sieht äußerst alt aus. Sein gesamtes Erscheinungsbild wirkt sehr mitgenommen vom Zahn der Zeit und nur die Göttin selbst weiß, welche Reisen er bereits unternommen hat. Sein graues Haar sieht nicht gerade gepflegt aus. So wie sein Bart ist es zerzaust und steht in alle Richtungen ab. Während dieser Bart von der Länge her zu seiner Brust reicht, endet seine Frisur bei den Schultern. Das Gesicht weist einige Falten auf und die Augen haben längst ihren Glanz verloren. Trübe und ausgebrannt sehen sie aus. Von seiner gesamten Statur kann man sagen, dass man es mit einem alten, buckligen Knacker zu tun hat. Dagras Bekleidung lässt außerdem zu wünschen übrig. Ein dunkler Fetzen Lendenschurz und uralte Sandaletten reichen ihm, um in die Welt hinaus zu spazieren. Wer ihn nicht kennt wird wohl als erste Reaktion einen großen Bogen um ihn machen.

 

Bewaffnung:

Als uralter Zauberer trägt er ständig einen langen Holzstab mit sich herum. Dieser sieht mindestens genauso verschrumpelt aus wie Dagra selbst. Er muss einst aus einem ganzen, dicken Ast herausgearbeitet worden sein, denn er verläuft nicht kerzengerade und weist hier und da alte Astlöcher auf. Das Holz an sich ist nussbraun, von unbekannter Art und hat unzählige Strukturen. An der Spitze geht der Stab auf, so als hätte man ihn mehrmals gespalten. Es entstand so der Eindruck, als läge eine offene Hand auf ihm, die nach etwas greift. Und dieses etwas ist eine Kugel. Aus welchem Material diese allerdings besteht weiß niemand. Ihr Leuchten und ihre Farbwechsel erinnern an den Stab von Merpheus und die ineinander greifenden Geschehnisse in ihr können jeden Blick einfangen. Es scheint, als wäre darin ein ganzes Universum verborgen. Wer allerdings den Stab einst hergestellt haben muss und wie alt er tatsächlich ist, darüber schweigt der alte Dagra. Möglicherweise hat er das selbst vergessen.

 

Eigenschaften:

Dieser alte Kauz mag dem einen oder anderen wirklich seltsam vorkommen. Er hat über unzählige Monde ein Repertoire an Wissen angesammelt und ist in der Kräuter- sowie Magiekunde sehr belesen. Von einfachsten Zaubereien wie Lichterzeugnissen oder Erschaffung kleinerer, naturaler Energien bis hin zu magischen Formeln, die die Zeitachsen beeinflussen können ist alles dabei. Wer Dagra wohlgesonnen ist hat einen zuverlässigen Begleiter und Freund. Man muss und kann nicht alles verstehen, was er so an den Tag legt. Mit seinem langen, buschigen Bart zeigt er öfters, dass sich allerlei Dinge darin verbergen. Nicht selten kommt es vor, dass er plötzlich einen Pilz oder ein Kraut darin zum Vorschein bringt und dies womöglich einst dort vergessen hatte. Der alte Dagra ist seit Gedenken auf der Wanderschaft und kennt die verzweigtesten Schlupfwinkel der Länder. Er kennt jeden Stein und jede Pflanze und seine Rast weilt nie lange. Der Abenteurergeist treibt ihn stets voran Neues zu entdecken und die Welt von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

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Abstammung:

Dagras Abstammung ist nicht bekannt. Weder seine Vorfahren noch irgendein familiärer Kontakt sind bekannt. Was man aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass er ein Elf sein muss. Es mag auf den ersten Blick jedoch erscheinen, als würde er einer völlig anderen Rasse entsprungen sein. Dagra sieht nicht so aus wie ein typischer Elf. Viel mehr erweckt er den Anschein eines zerzausten Druiden und seine Lumpen die er trägt würde man nie in das edle Bild eines Elfen interpretieren. Da er schon sein ganzes Leben auf Reisen ist, weiß er womöglich nicht einmal mehr selbst woher er kommt oder wer seine Eltern waren. Die Garde, welche ihm im Laufe der Geschichte über den Weg läuft, geht davon aus, dass er möglicherweise schon im letzten Zeitalter gelebt hat. Sie vermutet auch, dass er mit den Elementarelfen verwandt sein muss. Jene, die man äußerst selten zu Gesicht bekommt. Denn kein normaler Elf hat so eine Ansammlung magischer Fähigkeiten.

 

Leben:

Seit er denken kann verbringt er die Tage als Eremiten. Einsam auf Wanderschaft hat er im Laufe seines Lebens schon unzählige Wesen kennen gelernt, doch verweilte er nie lange bei ihnen. Selbst wenn ihn jemand auf seinen Reisen begleitete, so war dies nur von kurzer Dauer. Er kann nicht allzu lange mit anderen zusammen sein, da er sich am besten auf einsamen Wegen entwickeln kann. Dagra ist schon so lange unterwegs, dass niemand sagen kann wie alt er ist. Mit Sicherheit ist ihm diese Information selbst vor langer Zeit abhanden gekommen und so kennt er nicht einmal mehr seinen Geburtstag.

Auf seinen Reisen hat er sich stets durch verschiedenste Geschöpfe inspirieren lassen und so seine magischen Fertigkeiten weiter ausgebaut. Es führte auch zwangsweise dazu, dass er äußerst unabhängig ist und diesen Status sehr genießt. Welche Kräuter bei diversen Beschwerden helfen, wieviel man von etwas auftragen muss um die Wundheilung zu beschleunigen oder wieviel von einer Substanz gekaut werden muss um Visionen zu haben, über all diese Dinge weiß der alte Kauz genaustens bescheid. Weshalb er aber vieles aus längst vergangener Zeit nicht mehr weiß, kann man nur vermuten. Das gegenwärtige Zeitalter wird auch -Das Zeitalter des Vergessens- genannt und so wäre dies ein plausibler Grund dafür.

Sein Erscheinungsbild mag für jeden Fremden äußerst merkwürdig erscheinen, aber der Kontakt mit ihm kann stets bereichernd sein. Ob Reisende nach sicheren Wegen fragen, wo sie ihr Lager aufschlagen könnten oder welche Pflanzen der Gegend bedenkenlos verzehrt werden können, Dagra weiß die Antwort. Und so ist es vielleicht ihm zu verdanken, da so mancher Zwerg in die nächste Stadt fand. Heißt es nicht in den alten Aufzeichnungen einiger Orte, dass ein mysteriöser Druide den Reisenden die Richtung wies und sie vor dem Verhungern bewahrte? Im Großen und Ganzen wird man nicht schlau aus ihm, aber sollten sich seine Wege mit der euren kreuzen, dann werdet ihr mit Sicherheit von seinem Wissen profitieren.

 

Ziele:

Dass es in seinen alten Tagen nicht mehr große Ziele gibt, das sollte klar sein. Er hat in seinem gesamten Leben schon sehr viel mitgemacht und gesehen. Er war an unzähligen Orten und hat ebenso unzählige Wesen kennen gelernt. Dagras innerer Drang nach Frieden und Vollendung zählt zu seinen letzten Zielen. Er möchte eines Tages in diesem Stadium die Welt verlassen und in die Enddimension zurückkehren. Der Alte hat nie darüber gesprochen wie lang er schon lebt, doch wird vermutet er wäre ein Teil des ersten Zeitalters. Er wäre einer der letzten Zeugen der Erschaffung der Welt gewesen, sowie des ersten großen Krieges. Doch darüber spricht er ebenfalls nicht.

Volk: Velven

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 1260 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter unbekannt, Großvater unbekannt, Mutter Trixie Kowaq

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Lennox Kodai, Vaycor Kodai, Merpheus Kodai, Kylvarj Kodai, Lecy Kodai

 

Erscheinungsbild:

Arricas Auftreten erinnert an ein unsicheres Mädchen. Etwas naiv stolpert sie durch die Weltgeschichte und fällt durch ihre begriffsstutzige Aktionen auf. Sie trägt üblicherweise die Tracht der Wildnis, die sich aus primitiven Fellen zusammensetzt. Die Beinkleidung ist meist ein brauner Rock, der fließend in das Fell des Oberkörpers übergeht. Darin sind auch verschiedene Schnüre und Streifen eingenäht worden, die dem Gesamtbild einen gewissen Charme verleihen. Arrica passt so nicht ins Bild ihrer Geschwister, sondern sieht wie eine Wildere aus. Doch seit ihrer Kindheit sagt ihr dieser Stil sehr zu und sie fühlt sich mit dieser Gegend sehr verbunden. Und trotz ihres kindlichen Auftretens hat sie eine äußerst ansehnliche Figur und dies widerspiegelt sich in ihrer üblichen Haltung. Stets aufrecht mit einem leichten Hohlkreuz wird man sie sehen. Ihr Gesicht zeigt sich mit sanfter haut und einem dunklen, kleinen Muttermal neben ihren Lippen. Ihre Augen leuchten in schimmernden Smaragdgrün. Arricas Stimme hingegen klingt dann wieder recht jung. Ihre Stimmbänder scheinen nie voll ausgereift zu sein und so unterstreicht dies ihr naives Handeln, wenn sie sich mal wieder in Erklärungsnot befindet. Das schwarze Haar trägt sie meist zu einem Pferdeschwanz gebunden, welches das Gesamtbild vervollständigt.

 

Bewaffnung:

Dass auch ihre Waffen von Velvarin geschmiedet wurden ist auch hier nicht verwunderlich. Es handelt sich hierbei um zwei Dolche, die Arrica stets am Ledergürtel bei sich trägt. Die Griffe sind vergoldet und mit verschnörkelten Verzierungen versehen. Die Form der Klingen erscheint typisch nach der Schmiedekunst der Elfen. Die Schneide dünn, aber unzerbrechlich erschaffen, verläuft in einem leichten Bogen wie der eines Säbels. Nur wurde diese Bewegung nur angedeutet, weshalb diese Dolche eine hervorragende Anwendung finden. In Velvarins Werken wird auch der Luftwiderstand miteinbezogen was dem Träger einen blitzartigen Angriff ermöglicht. Genau das Richtige, wenn sie aus den Schatten auftaucht. Beide Waffen sind identisch, nur die Griffe und die Initialen der Garde unterscheiden sie. Logischerweise orientieren sich die Griffe an Arricas linker und rechter Hand. Bei diesem präzisen Ergebnis wurde auch auf das Gewicht geachtet, welches proportional zu Arricas Körpergewicht steht und ihr in dem Punkt eine noch effizientere Anwendung ermöglicht.

 

Eigenschaften:

Arrica könnte man als den Wildfang der Familie Kodai bezeichnen. Sie ist eine Meisterin darin sich im Schatten zu bewegen. Ihren Körper kann sie binnen Sekunden in Luft auflösen und genießt daher großen Stellenwert in der Garde. Durch ihre Fähigkeit kann sie sich unbemerkt in andere Bereiche bewegen und auch Ziele spurlos ausschalten. Dies macht sie auch zu einer meisterhaften Diebin, eine Fähigkeit die sie jedoch nur selten einsetzt. Doch so böse das auch klingt, so liebevoll kann sie auch sein. Ihre Gefühle zu ihrem Bruder Vaycor mögen einem etwas seltsam vorkommen, aber der Grund dafür war die innere Spaltung. Denn dadurch, dass sie eine andere Mutter hatte, war sie nicht so sehr mit der Familie Kodai verbunden wie der Rest und fühlte sich schon immer fremd. Nur wurde sie sich dessen erst später bewusst. 

Arrica kann schnell zickig werden. Wenn etwas nicht nach ihrer Vorstellung verläuft wird sie relativ schnell eingeschnappt. Auch unterliegt sie gewissen Stimmungsschwankungen, die oft nichts mit der aktuellen Situation gemeinsam haben. Den Großteil ihres Lebens verbrachte sie in der Stadt Wyncol. Diese Stadt liegt im westlichen Land Kulshedra des Kontinents Vanya. Wyncol zählt nicht gerade zu den fortschrittlichsten Städten. Die Bewohner könnte man mit Wilderer vergleichen. Alles scheint irgendwo im Zahn der Zeit eingefroren zu sein und man nimmt es dort weder mit der Kleidung, noch mit der Hygiene genau. Dies war auch zu Beginn eine große Last für Arrica, die sich in der Garde Avons integrieren musste. Lange dauerte es, bis sie die Rüstung annahm und auch trug. Das hygienische Problem jedoch blieb, sowie allerlei fehlende Eigenschaften wie Tischmanieren oder eine gezügelte Zunge. Nach und nach sollte sich das alles aber bessern. Die Velve ist neben ihrer Kampfkunst des Schattens eine außergewöhnlich gute Köchin. Leider macht sie nicht oft davon Gebrauch und treibt sich lieber den ganzen Tag an den Marktständen der Stadt herum. Manchmal aber tauschen sich Nilly und Arrica aus, dann wenn es ein großes Festgelage gibt und die Speisen alle nur noch beeindrucken.

 


 

Abstammung:

Arrica ist keine vollblütige Velve. Ihr Vater war Valcaun Kodai, welcher ebenfalls der Vater ihrer fünf Geschwister war. Ihre Mutter jedoch war eine Schattenelfe mit dem Namen Trixie Kowaq. Niemand ihrer Geschwister wusste wer sie war oder woher sie stammte. Und dass sie eine Schattenelfe war glaubte sowieso niemand, da dieses Volk von Elementarelfen nur in alten Mythen und Legenden existierte. Aber Arricas Fähigkeiten sollten für sich sprechen. Trixie schien damals nur auf der Durchreise zu sein und lernte den Velven Valcaun kennen, der damals für geraume Zeit dort stationiert war. Aus dieser kurzen Bekanntschaft wurde schließlich Arrica geboren, was die Schattenelfe Trixie länger in Wyncol verweilen ließ. Somit ist Arrica eine Halbelfe und dies erklärt ihre Verwirrung von Gefühlen, die sie für Vaycor empfindet. Dass sie aber kein vollständiges Familienmitglied der Familie Kodai ist, erfahren ihre Geschwister erst zu einem späteren Zeitpunkt. Es wurde jedoch seit geraumer Zeit vermutet, was der feinfühlige Merpheus auch zur Ansprache brachte. Nichtsdestotrotz sollte sie von allen als vollständige Schwester anerkannt werden. Die Elfe Velvarin kannte die Wahrheit um Arrica von Anfang an, doch aus bestimmten Gründen schwieg sie.

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Leben:

Die Velve wuchs als kleines Kind in Wyncol auf und verbrachte den Großteil ihres Lebens dort. Ihre Mutter Trixie Kowaq war eine relativ gute Mutter und schöpfte ihr Potential als Schattenelfe soweit wie möglich aus. Arrica lernte zu jagen und in der Wildnis zu leben. Zur damaligen Zeit pendelte sie hin und wieder zwischen Wyncol und Avon und konnte somit den Kontakt ihrer restlichen Familie pflegten. Schon zu jener Zeit kam es der Familie Kodai etwas merkwürdig vor, weshalb sie nicht von Anfang an in Avon lebte. Dies wurde damit begründet, dass sie noch viel an Kampfkunst zu lernen hatte und sich noch nicht für dafür eignete in Avon leben zu dürfen. Da die Familie Kodai stets davon ausging Arricas Mutter wäre ebenfalls Kenareth Talyn, sahen sie Trixie als eine fremde Elfe an, die sich ihrer annahm. Wobei ihre gräuliche Hautfarbe schon den einen oder anderen zum Nachdenken brachte. Grau war nämlich nicht normal für Elfen, deren Hautfarbe üblicherweise weiß war. Doch wie bereits erwähnt waren Schattenelfen nur ein Mythos und so nahm das auch keiner ernst. Sie suchten die Erklärung in der Herkunft von Trixie Kowaq, die bis heute unbekannt ist. Selbst Arrica wusste nichts davon und so hielt sie Trixie stets für eine Einwohnerin Wyncols, die sich um sie kümmerte. Weshalb ihre Identität geheim gehalten wurde weiß niemand so genau. 

Als Arrica schließlich alt genug war, wurde sie von ihrer Mutter verlassen und von dort an sollte ihre Schwester Lecy die wichtigste Verbindung darstellen. Lecy ist die Jüngste der Familie Kodai und nahm sich Arrica stets zum Vorbild. So verbrachte diese im späteren Laufe ihres Lebens viel Zeit mit ihr und nahm auch gewisse Züge der Wildnis an. Und sie war auch der maßgebliche Grund dafür, weshalb die Garde von Arricas Fähigkeiten Wind bekam. Es stand völlig außer Frage, dass sie eine wertvolle Bereicherung sein würde und so wurde die Velve ins Königshaus eingeladen. Diese Entscheidung fiel Arrica nicht gerade leicht, doch sie gab sich ihren Gefühlen zu Vaycor hin und sah darin eine Möglichkeit im Nahe zu sein. Dass das zu Beginn eine Katastrophe mit ihr war, sollte klar sein. Arrica besaß keinerlei Manieren oder sonstiges zivilisiertes Verhalten und ließ sich nur schwer umerziehen. Auch hier hatte Lecy einen bedeutenden Einfluss auf sie und Arrica orientierte sich an ihrem Verhalten. Von diesem Tage an lernt sie immer mehr dazu und erweist sich als wertvolles Mitglied der Elite von Avon.

 

Ziele:

Ein festes Lebensziel wird man bei Arrica vergeblich suchen. Trotz ihrer außergewöhnlichen Kampfkunst im Verborgenen wird sie wohl für immer etwas Kindliches und Naives in sich tragen. Das Leben friedvoll genießen und neugierig durch die Tage gleiten, das könnten ihre sogenannten Ziele sein. Aber darf an dieser Stelle nicht ihre Loyalität unterschätzt werden. Sie gibt immer ihr Bestes, auch wenn sie hin und wieder in Schwierigkeiten gerät. Sie würde für die Göttin und die Garde stets alles tun. Ihre Verpflichtung und Hingabe hat sie definitiv klargestellt und schon allein das macht sie zu einer unverzichtbaren Kämpferin.

 

Volk: Ork

Rolle: Nebencharakter der Geschichte

Alter: 890 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Sankara, Großvater Margarrakk'gash, Mutter Aakha, Onkel Vakakk, Onkel Worgnah

Väterlicherseits: Großmutter Dahara'tul, Großvater Thaskorr'skar, Vater Aashnar'tul, Tante Eeraq, Onkel Thorgk'skar, Cousar Tharnaar'skar, Cousar Makush

Geschwister: Xintha'gash

 

Erscheinungsbild:

Tardluk ist ein ausgesprochen riesiger Ork. Seine Statur ist äußerst kräftig und sein Rücken ziemlich breit. Die Maserungen seiner Muskulatur sprechen für sich und er scheint dafür auch regelmäßig etwas zu tun. In der Stadt Zash ist er der Anführer und dort trainiert er so gut wie jeden Tag. Meistens trifft man ihn nur mit Beinkleidung an, die aus verwitterten aber robusten Stoff besteht. Ein strammer Ledergürtel liegt quer über seinem Oberkörper um seinen gigantischen Steinhammer zu schultern. Sein gesamter Leib ist gekennzeichnet von Schlachten und Kämpfe. Überall Narben und Spuren von großen Schmerzen. Das deutlichste Bild findet sich aber in seinem Gesicht wieder. Über seine rechte Gesichtshälfte klafft eine tiefe Narbe, die sich über das rechte Auge bis zum Kiefer zieht. Er hatte vor langer Zeit dieses Auge eingebüßt, als er es mit einem Eisdrachen aufnahm. Seine Frisur weist nicht gerade viel Haar auf und so türmt er es gelegentlich zu einem kleinen Irokesen auf. Man muss außerdem wissen, dass nicht alle Orks derart kräftig aussehen und so sticht das Gesamtbild von Tardluk umso mehr hervor. Doch genau so stellt man sich den Anführer eines Orkklans vor.

 

Bewaffnung:

Wer ihn im Kampfe sieht, dem wird unweigerlich seine monströse Waffe auffallen. Es handelt sich dabei um einen gigantischen Steinhammer, dessen Stil eine Mischung aus besonderem Metall und Holz ist. Er ist in etwa so dick wie Tardluks Unterarm. Wenn er den Kopf des Hammers vor sich auf den Boden stellt, so reicht der Stil ihm bis zum Kinn. Der riesige Brocken am Ende besteht nicht nur aus Stein, sondern beherbergt ebenso ein sehr besonderes Metall im Inneren. Auf der einen Seite wurde der Hammer blank verarbeitet und auf der anderen mit speziellen Riffelungen. Man vermutet, dass hier Magie im Spiel ist. Damals wurde diese Waffe von den Großmeistern der Schmiedekunst aus dem Derak Gebirge gefertigt und der verwendete Stein ist außerordentlich gehärtet.

 

Eigenschaften:

Jeder der Tardluk kennt weiß, dass er keine halben Sachen macht. Das klassische Bild eines Orks, der sich in vorderster Front aufstellt um seinen Stamm zu verteidigen, erfüllt er durchaus. Tardluks hat einst seinem Stamm Blutstreue geschworen und es wundert einen auch nicht, weshalb er letzten Endes als Häuptling auserkoren wurde. Er liebt Festgelage sowie die blutigen Schlachten, welche seinem Stamm höheren Ruf einbringen. Was er bis auf den Tod nicht ausstehen kann sind Heuchler und Feiglinge. Es wäre nicht das erste mal, dass er einen seiner Gefolgschaft hat in die Grube werfen lassen. Wer ihm aber treu ergeben ist und den Stamm als zentralen Punkt seines Lebens sieht, dem wird es unter Tardluks Führung an nichts mangeln. Jedoch sollte man ihm nicht zu sehr Vertrauen schenken, denn so schnell er jemanden in seinen Kreis aufnimmt, so schnell kann dieser auch wieder vertrieben werden. Und mit vertrieben ist meistens der Tod gemeint. Seine Kraft ist unermesslich und wo sein Hammer aufschlägt wächst kein Gras mehr. Wenn er erst einmal in Rage gekommen ist, ist er unberechenbar.

 


 

Abstammung:

Tardluks Vorfahren tragen eine lange Reihe verketteter Namen und ihre Wurzeln reichen bis auf den Kontinent Shelberaek zurück. Nachnamen gibt es bei Orks nicht und je nach Rangordnung enden ihre Vornamen mit diversen Lauten wie z.B. 'skar oder 'tul. Die Stadt Zash zählt zu eine der ältesten Städten Nol-Deraks. Sie stammt vermutlich noch aus dem ersten Zeitalter und war später ein zentraler Punkt der Bûr-Zàsh Vereinigung, wo sie mit den Goblins und Gnomen in den Krieg zog. Schon Tardluks Großmütter Sankara und Dahara'tul, sowie seine Großväter Margarrak'gash und Thaskorr'skar lebten schon dort. Wohingegen in den alten Aufzeichnungen Zashs nachzulesen ist, dass Dahara'tul und Thaskorr'skar von den Muzash Sümpfen stammen. Die Stadt Preawig, die dort einen zentralen Punkt bildet, scheint mit ihren Blutdämonen und Ghulen der Grund dafür zu sein, weshalb das Volk der Orks ein äußerst düsteres Bild mit sich trägt. Wie alle Neuankömmlinge müssen sich die neuen Orks beweisen und so sollen seine Großeltern zu den wenigen gezählt haben, die die Prüfungen bestanden hatten.

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Leben:

Nachdem Tardluks Großmütter ihre kleinen Ork Frischlinge zur Welt brachten, befand sich die Welt schon längst im dritten Zeitalter. Seine Eltern Aakha und Aashnar'tul wurden, wie so oft im Brauche der Orks, schon bei ihrer Geburt versprochen. Aakha brachte vor 890 Monden ihren Sohn Tardluk und 100 Monde später ihre Tochter Xintha'gash zur Welt. Die Namensendung 'gash spielt eine besondere Rolle. Nur die stärksten und erfolgreichsten Orks haben die Ehre, die Endung weiterzutragen. Und Oft übertrumpft der mächtigere Titel den schwächeren. Dieses Beispiel finden wir bei den Eltern von Tardluks Vater Aashnar'tul. Dessen Mutter Dahara'tul verzeichnete in ihrem Stammbaum ehrwürdigere Siege und Taten, als im Stammbaum ihres Gatten Thaskorr'skar. Daher wurde die Endung 'tul an seinen Vater übertragen. Die ehrwürdigste aller Geschichten von Tardluks Stammbaum sind jene, dessen Namen mit 'gash enden. Aufgrund dessen führt seine Schwester Xintha diesen Namen weiter. Nun stellt sich die Frage, weshalb nicht er den Titel weiterführt. Dazu muss man wissen, dass Tardluk ein äußerst eigensinniger Ork ist, der nicht gerade traditionsbewusst lebt und deshalb darauf verzichtet hat. Das Vermächtnis der Gash mussten seine Eltern schließlich an Xintha übertragen.

Tardluk war schon als kleiner Ork grober und kräftiger als die anderen. Sein skrupelloses und eiskaltes Handeln brachte ihm schon in frühen Jahren eine immer höhere Position ein. Sein Cousar Makush sollte sein Leibwächter werden, als er eines Tages in der Folge den Thron von Zash bestieg. Noch heute zeigen eine deutliche Narbe seiner rechten Gesichtshälfte und der Verlust seines rechten Auges, welch Grausamkeiten er durchlebt hatte. Für Familie hat er bis heute nicht viel übrig, weshalb seine Schwester auch nie erwähnt wird. Sie scheint irgendwo in Zash eine der ärmeren Tätigkeiten zu verüben. Verwesende Fleischgerichte und das Brodeln von fauligen Kesseln zählten zu seinen Spezialitäten der Festlichkeiten von Zash. Die Grubenspiele, in der Gefangene jenseits vom Friedensbündnis niedergemetzelt wurden, waren eine regelrechte Attraktion. Dennoch bestand zwischen ihm und der Göttin eine Verbindung deren Bedeutung ihm dann offenbart wurde, als er mit der Garde Avons Bekanntschaft machte. Trotz seiner unerschütterlichen Eigenschaften ist seine Charakterentwicklung äußerst interessant.

 

Ziele:

Tardluk möchte seinem Volk wieder einen Stellenwert in der Welt geben. Seit dem großen Krieg von damals scheinen die einzelnen Völker viel mehr für sich zu leben und auch der Handel mit Waren ist nicht mehr das was er mal war. Der Frieden der Welt wäre ihm gleichgültig, wenn nicht die Orks genauso wie alle anderen darin verwickelt wären. Auch ihre Zukunft hängt davon ab und das ist ihm klar. Er ist bereit ein Bündnis einzugehen, wenn am Ende sein Volk davon profitieren wird und dafür ist er bereit bis ans Limit zu gehen.

Volk: Velven

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 1760 Monde

 

Familienmitglieder:

Mütterlicherseits: Großmutter Myrana Perlon, Großvater Andrath Talyn, Mutter Kenareth Talyn, Onkel Albion Talyn, Tante Agarath Talyn

Väterlicherseits: Großmutter Valdreth Kodai, Großvater Melgerath Telith, Vater Valcaun Kodai, Tante Sanyadriel Kodai

Geschwister: Arrica Kodai, Vaycor Kodai, Merpheus Kodai, Kylvarj Kodai, Lecy Kodai

 

Erscheinungsbild:

Lennox tritt generell mit einer äußerst aufrechten Körperhaltung auf. Er ist zwar nicht der Muskulöseste seiner Brüder, aber dennoch ist er von respektabler Statur. Man könnte sogar sagen, dass er der Statur von Vaycor ähnelt. Meistens trägt er eine Art schwarze Kutte, die mit einem roten Ledergürtel versehen ist. Über den Kopf hat er bei Wanderungen meist eine dunkle Kapuze gezogen, damit er von weitem nicht erkannt wird. Lennox ist der einzige mit einer Glatze. Dies ist ursprünglich auf einen Unfall zurückzuführen. Eigentlich trug er seit er denken kann sehr kurzes Haar, doch seit ihm ein paar Spritzer einer seltsamen Substanz über das Haupt regneten, wächst an den jeweiligen Stellen rein gar nichts mehr. Merpheus wollte sich dieser Sache längst annehmen, doch Lennox konnte sich gut damit arrangieren. Und ehrlich gesagt könnte sich ihn auch niemand mehr mit Haare vorstellen. Ein weiteres Detail zu seinem Erscheinungsbild sind die Abzeichen an seiner Kutte, da er seit langer Zeit der höchste Heerführer der Garde ist. Daher auch seine wortgewandte Ausdrucksweise. Man muss wissen, dass Lennox sehr beredt ist und stets weiß, wie man seine Mitstreiter überzeugt das richtige zu tun.

 

Bewaffnung:

Die einst geschmiedete Hellebarde von Velvarin weist eine prächtige Präsenz auf. Der gesamte Griff ist von einem geheimnisvollen Metall aus dem südlichen Gebirge von Vanya und von feinsten Goldmaserungen überzogen. Die Schneide und die Spitze erreichen zusammen etwa eine Armlänge und sind aus demselben Stahl wie die übrigen Waffen der Elitegarde. Aufwendige Gravuren und Verschnörkelungen widerspiegeln die Meisterarbeit und sind in der Form nirgendwo zu finden. Härter als Diamant und als Rüstungsspalter bekannt. Denn alles was Velvarin anfertigt ist erschaffen worden um die Zeiten zu überdauern. Dabei ist alles zusätzlich mit einem Hauch von Magie versehen. Man erkennt dies an den feinen Energiefäden, die die Waffen umkreisen. Sie sind nicht gerade auffällig, aber wenn man genau hinsieht erkennt man sie definitiv. Lennox' Hellebarde hat fast dieselbe Größe wie er selbst und die gigantische Schärfe darf nicht unterschätzt werden. Vielen Zwergen ist es ein Rätsel wie es möglich sein soll, dass diese Waffen praktisch nie stumpf werden. >>Das muss an dieser vermaledeiten Magie liegen.<< hörte man schon so manchen Zwerg fluchen.

 

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Lennox ist seither für seine frühreife Entwicklung bekannt. Schon in seinen jüngeren Jahren wurde er mit maßgeblichen Entscheidungen konfrontiert und musste Selbstständigkeit zeigen. Sein Können widerspiegelte er stets in der Schmiedekunst, in der er ähnlich wie Elleryn Perfektion anstrebt. Seine Rüstungsteile sind mindestens so bekannt, wie die Schneiderkunst des Elfen. Lennox erwies sich über die Jahre als grandioser Anführer der Soldaten Avons. Obwohl das Zepter sein Bruder Vaycor trägt, wirkt er stets im Hintergrund was Strategien und Formationen betrifft. Inzwischen hat er sich zu einem wahren Meister der Kampfkunst mit der Hellebarde und der Rüstungsschmiedekunst erwiesen. Nachteilig sind seine wohlüberlegten Entscheidungen, die meistens ihre Zeit brauchen. Für schnelle Handlungen steht er nicht zur Verfügung. Man sieht ihn auch nicht so oft zentral in der Garde, da er sich gerne außerhalb aufhält. Damit sind Fortbildungen in anderen Kulturen und Landschaften gemeint. Wenn es etwas gibt, was Lennox noch zu lernen hat dann ist das definitiv Geduld.

 


 

Abstammung:

Der Familienname Kodai trägt seit unzähligen Monden Gewicht in Avon. Schon sein Vater Valcaun war als großer Anführer bekannt. Zur damaligen Zeit, als die Elite Avons nur eine Handvoll Soldaten zählte, genossen seine Eltern hohen Rang im Königshaus. Seine Mutter Kenareth war für die strategische Verpflegung verantwortlich, wirkte stets als maßgeblicher Rat im Hintergrund und war als das Oberhaupt für den örtlichen Anbau von Heilkräutern bekannt. Dass das Bündnis des Friedens stets das Ziel war, ist kein Geheimnis. Dennoch verloren Valcaun und Kenareth ihr Leben vor wenigen tausenden Monden in der Lymoth Schlacht, welche bis heute die Länder in Nord- und Südlymoth aufteilt (siehe Weltkarte Kuz-Dunan und Telonion). Gerüchte um Verrat und Gier ließen kein gutes Licht auf Valcaun und die Familie Kodai fallen. Doch wurde nie aufgeklärt, wieviel Wahrheit dem zu schenken ist und auch die Leichname der Eltern wurden nie gefunden. Manch einer trägt wohl noch die Hoffnung in sich, dass Valcaun und Kenareth noch irgendwo in den Ländern Lymoths leben. Die Gerüchte sind über die Jahre so ineinander verkettet, dass auch angenommen wird, der Familie Kodai wurden Lügen untergeschoben um sie fortzujagen.

Die Familien Telith und Talyn, welche die Großeltern Lennox' und seiner Geschwister waren, sollen zu den ältesten Generationen Vanyas zählen und gehen bis ins zweite Zeitalter zurück. Da aber viel an Wissen und Aufzeichnungen im dritten und gegenwärtigen Zeitalter verloren gingen, lässt sich deren Ursprung nicht gänzlich nachvollziehen. Es werden Siedler des Marlaz Waldes vermutet, die Generationen zuvor ihren Ursprung wieder auf dem Kontinent Vanya fanden.

 

Leben:

Als Jüngling war Lennox viel mit Vaycor unterwegs, währenddessen seine Brüder Kylvarj und Merpheus ihre Zeit miteinander verbrachten. Schon damals begeisterte er sich dafür, was sich aus Metall alles erschaffen ließe. Er ging spielerisch an die Dinge heran und wollte etwas fertigen, mit dem er sich für einen Kampf rüsten konnte. Schon nach wenigen Monden war er verantwortlich für kleinere Gruppierungen von Schülern, die verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten. Seine Autorität und seine Stimme hatten Durchsetzungsvermögen und die Ergebnisse blieben nicht unbemerkt. Im Alter von 800 Monden wurde Lennox im Dienste des Offiziers eingesetzt und nur 200 Monde später war ein ganzes Heer unter seiner Führung. Obwohl es zu seiner Zeit keine maßgeblichen Kriege gab, wurde sehr viel Wert auf seine Position gelegt und so erfuhr er einige Simulationen. Kriegsszenarien wurden auf großflächigen Feldern im Lande Ninal ausgetragen, jenes was Nol-Derak mit Vanya verbindet. 

Lennox selbst blieb stets auf dem Boden und wirkt nie abgehoben wegen seiner Position. Wir würden es als menschlich bezeichnen, so wie er handelt. Wer in beispielsweise zur Abendstunde in einer Taverne kennenlernt, kommt im Leben nicht auf die Idee es mit einem Heerführer zu tun zu haben. Dennoch bleibt er nach wie vor seinen Prinzipien und seiner Wahrheit treu. Sein Wort hat Gewicht und niemals würde jemand seinen Rat unüberlegt zur Seite schieben.

 

Ziel:

Für Lennox gilt stets das große Ziel für eine erfolgreiche Strategie zu sorgen. Er ist niemand, der den Krieg verherrlicht. Im Gegenteil. Wenn es nach ihm ginge würde er jeden ernsten Kampf vermeiden. Doch wo es um Licht und Liebe geht, da wird er alles dafür tun um für Frieden zu sorgen. Er betrachtet stets das große Ganze und versucht die Gesamtsituation richtig einzusetzen. Er kümmert sich um nahezu jeden Rekrut persönlich und sieht auf Anhieb die jeweiligen Schwachstellen. Dies führt dazu, dass der ein oder andere sich in diversen Übungen wiederfindet, die anscheinend keinen Sinn ergeben. Aber an dieser Stelle sei gesagt, dass Lennox keine Entscheidung einfach so fällt. Alles hat seinen Sinn und wenn es dem Ziel, dem Weltfrieden, dient, dann wird er dies auch umgehend umsetzen.

Volk: Goblin

Rolle: Nebencharakter der Garde

Alter: 240 Monde

 

Familienmitglieder: 

Mütterlicherseits: Großmutter Sahisia Weihrach, Großvater Karfinn Haselnuss, Mutter Magdaphena Haselnuss, Tante Mimmy Haselnuss, Onkel Hanpin Haselnuss, Onkel Raprech Haselnuss.

Väterlicherseits: Großmutter Sahiana Mühlweg, Großvater Pephin Moosbach, Vater Tolpin Moosbach, Onkel Gilfinn Moosbach, Tante Jarusah Moosbach.

Geschwister: Keine

 

Erscheinungsbild: 

Dass Goblins von kleinerer Statur sind ist wohl bekannt. Nilly fällt hierbei etwas aus der Rolle und ist somit sogar einen halben Kopf kleiner als ihr Gatte Nilfo. Von der Statur her ist sie etwas fülliger und erinnert so an eine kleine, nette Bäuerin. Sie trägt meistens offenes, goldlockiges Haar, welches ihr bis zu den Schultern reicht. Ihr Gesicht sieht äußerst liebevoll aus, wobei es natürlich die ein oder anderen typischen Merkmale eines Goblins aufweist. Hier und da hat sie altersbedingte Lachfalten und auch an ihren braunen Augen erkennt man den Zahn der Zeit. Ihre Stimme klingt stets geschmeidig und lebensfroh. Über ihrem Mund auf der rechten Seite trägt Nilly einen Leberfleck und im Gesamtbild könnte man ihre Gangart einer Großmutter zuordnen. Dies ist allerdings auf ihr Gewandt zurückzuführen. Sie trägt zwar stets eine Schürze, jedoch ist der gesamte Stoff enger geschnürt. Ob sie es nun so tragen möchte oder ob sie zugenommen hat will sie nicht sagen. Elleryn hat ihr bereits öfters angeboten dies zu überarbeiten.

 

Bewaffnung: 

Sollte Nilly einmal Zeit dafür haben, so wird man sie mit einer Armbrust antreffen. Diese von Vaycor gefertigte Waffe scheint eher ein Hobby für die Goblin Dame zu sein. Sie hielt nie viel von der Kriegskunst und nutzt es eher um abzuschalten und für kleinere Wettbewerbe. Generell ist Nilly eher mit einem Kochlöffel bewaffnet, da man sie fast ausschließlich in der Küche antrifft. Hierbei schwört sie auf ein von Zwergenhand geschmiedetes Werkzeug, welches so angefertigt wurde, dass es nie trübe wird und stets seinen Glanz behält. Am Griff ist eine Gravur, die als persönliches Merkmal auf Nilly verweist.

 

Eigenschaften: 

Nilly ist bekannt für ihre Freundlichkeit und erhellende Stimmung. Sie ist stets hilfsbereit und verbreitet positive Stimmung. Da sie andere nicht verletzen kann, würde sie ihre persönliche Meinung nie groß in die Welt tragen. Einfacher ist es für sie die Ansichten anderer zu akzeptieren und sich nicht quer zu stellen. Für Reisen oder anderweitige Orte ist sie definitiv nicht geeignet, da sie neue Situationen nicht mag. Man könnte Nilly als die gutmütige Großmutter bezeichnen, wobei für eine Goblin Frau 240 Monde nicht viel sind. Wer einen schweren Tag hat, hungrig ist und erheiternde Gesellschaft sucht ist bei ihr richtig.

 


 

Abstammung:

 Nilly stammt ursprünglich aus der Stadt Breckpaz, die einst von reisenden Goblins errichtet wurde. Dort lernte sie auch vor rund 100 Monden ihren Gatten Nilfo kennen und siedelte mit ihm später in Richtung Avon um. Dies war jedoch ein Zufall, denn ursprünglich war der Umzug nach Unfort geplant. Einer großen Stadt unterhalb der nordwestlichen Gebirgskette des Landes Angor im Westen Nol Deraks. Dass Nillys Kochkunst hohes Ansehen genoss war kein Geheimnis. Durch ihre stärkenden und wohlschmeckenden Mahlzeiten wurde sie öfters ins Königshaus einberufen und da sich ihr Gatte als treuer Kämpfer erwies, wurde den beiden ein Platz in der Garde gewiss.

 

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Leben: 

Ihre Mutter war Magdaphena Haselnuss und eine angesehene Wirtin von Breckpaz. Diese betrieb ein Gasthaus mit dem Namen Zum goldenen Strumpf und konnte ihrer Tochter deshalb nicht die Zeit widmen, die sie benötigt hätte. Aber wenn sie dann doch ein paar Stunden miteinander verbrachten, teilte sie ihr unbändiges Wissen der Küche mit ihr. Nillys Vater hieß Tolpin Moosbach. Er war Handwerker und Kaufmann, was nichts Ungewöhnliches für einen Goblin war. Jeder von ihnen konnte mitanpacken und der Beruf spielte dabei keine Rolle. Jedoch war Tolphin viel auf Reisen und zählte zum wichtigsten Handelstrupp zwischen Breckpaz und Karshof. Da er stets um Weiterbildung bemüht war und seiner Tochter ein gutes Leben bescheren wollte, hielt er sich viel in der westlich liegenden Stadt Unfort auf. Dadurch brachte er immer einiges an Schätze mit nach Hause und füllte die Vorratskammern stets mit Zutaten für Nillys Kochkunst.

Wie bereits erwähnt verbrachte sie wenig Zeit mit ihren Eltern. Schon als kleines Kind kümmerten sich ihre Großteltern mütterlicherseits um sie. Diese hießen Sahisia Weihrach und Karfinn Haselnuss. Beide zählten zu den Urgesteinen von Breckpaz und waren für die Erziehung von Nilly verantwortlich. Da sie ein Einzelkind war, konnten sie so viel Zeit mit ihr verbringen. Karfinn erzählte ihr am Abend vor dem knisternden Kamin Geschichten aus seiner Kindheit und Sahisia pflanzte mit der kleinen Nilly allerlei Kräuter, Gemüse und andere Zutaten im Vorhof an. Nilly hatte kein Problem damit und genoss die Zeit mit ihren Großeltern. Da sie schon über 1000 Monde zählten und noch die letzten Abschnitte des Aufbaus von Breckpaz miterlebten, hatten sie stets Neues zu erzählen und bescherten dem kleinen Goblin Mädchen ein schönes und unbeschwertes Leben. Ihre Großeltern väterlicherseits, Pephin Moosbach und Sahiana Mühlweg, lernte sie leider nie kennen, da beide durch eine Reihe tragischer Situationen in Unfort starben.

Im späteren Alter, als der Zuwuchs der Stadt immer weiter zunahm, lernte sie die Eschenbachs kennen. Die Brüder Lemy und Nilfo waren von Beginn an sympathische Artgenossen, zu der sie eine enge Freundschaft aufbaute, die in Bezug auf Nilfo zu einer festen Beziehung wurde. Die Elternhäuser lernten sich leider nie richtig kennen. Nillys Vater kam immer seltener nach Hause zurück und man vermutete, dass er in Unfort geblieben war. Leider fehlt bis heute jede Spur von ihm, sodass sein Tod nicht auszuschließen ist. Ihre Mutter Magdaphena lernte Nilfos Eltern Pelfinja Graustein und Tolo Eschenbach nur flüchtig in der Gaststube kennen. 20 Monde, nachdem sich Nilly und Nilfo kennenlernten, gab es eine große Zeremonie in Breckpaz in der sie den Bund der Ehe eingingen. Nilfo entschied sich außerdem dazu, den Namen Haselnuss anzunehmen.

Im späteren Lebensabschnitt, als Nilly zu einer Goblindame herangewachsen war, wurde ihre Kochkunst noch bekannter. Und obwohl sie ursprünglich nach Unfort ziehen wollte, um nach ihrem Vater Tolpin zu suchen, entschied sie sich mit Nilfo dazu nach Avon zu ziehen. Dort trat er der Elite der Garde als Wächter bei und die zubereiteten Speisen von Nilly erhielten großes Ansehen. Demnach kam eins zum anderen und die Familie Haselnuss zog ins Schloss ein. Ihre Großeltern Sahisia und Karfinn zu verlassen schmerzte sie am meisten, aber Breckpaz war nicht allzu weit entfernt, sodass sie sie zu gegebenen Anlass besuchen konnte. Bis zum heutigen Tag ist sie sehr glücklich in der Position als Köchin der Garde.

 

Ziele: 

Frieden und ein erfülltes Leben. So könnte man grob das beschreiben wonach sie strebt. Nilly ist ständig damit beschäftigt nach dem Wohlergehen ihrer Familie zu sehen. Jedes Mitglied der Garde ist nämlich genau das für sie. Sie wünscht sich nichts mehr, als dass die gesamte Welt Velvaryas in Frieden und Harmonie leben wird und alle Ungereimtheiten aus der Welt geschafft werden. Dies wäre auch der perfekte Zeitpunkt um mit ihrem Gatten Nilfo über die Zukunftsplanung zu sprechen.